Im Sommer macht sich die Pilgernde Mutter von Schönstatt etwas weniger auf den Weg. Nicht, dass sie die Hitze nicht verträgt. Es ist eher so, dass dann viele in den Ferien und nicht zuhause sind. Wir bemerken dann also auch ein gewisses «Sommerloch». Aber dieses Jahr schaffte SIE es grad noch vor den grossen Ferien auf den Weg zu gehen:

Gegen Ende Juni war in der Pfarrkirche von Bischofszell TG während dem Rosenmarkt eine Oasenzeit mit Aussendung eines Pilgerheiligtums, das über mehrere Jahre auf diesen Tag gewartet hatte. Das Marienbild war nämlich schon länger dort, konnte aber noch nicht, wie jetzt, in einem festen Kreis wandern.

Kurz danach war ein Treffen von 30 polnischen Personen, die in der Schweiz den Besuch der Pilgernden Mutter empfangen. Eine unserer polnischen Mitschwestern brachte ihnen die Bedeutung des Schönstättischen Liebesbündnisses nahe. Über zehn Personen haben Unterlagen mitgenommen und möchten bald das Liebesbündnis schliessen. Eine grosse Freude für uns und sicher auch für die Dreimal Wunderbare Mutter.

Ja, und dann kommt nach Mitte Juli ganz unverhofft der Bescheid, dass eine Frau von Andermatt UR am Aufbauen eines ersten Pilgerheiligtumskreises in Hospental UR ist. Sie hat auch schon eine Idee für die Aussendung: Gegen Ende Juli machte eine Familie, die auch die Pilgernde Mutter jeden Monat auf Besuch hat, Ferien in Quarten. Es wird geplant an einem Abend mit der ganzen Familie, das heisst mit allen vier nicht schulpflichtigen Mädchen eine kleine Gebetszeit im Heiligtum zu gestalten. Schlussendlich klappte es dann aber nicht, denn die Kinder waren zu müde nach dem erlebnisreichen Tag in den Bergen. So war die Mutter bereit, das Bild für Hospental allein in Empfang zu nehmen. Wir beteten und sangen gemeinsam und die Frau stellte für jede Familie, die mitmacht, ein Lichtchen auf die Kommunionbank!

Also wir können bestätigen: trotz «Sommerloch» – Maria wirkt!

Text und Bilder: Sr. Ursula-Maria Bitterli