Gottes Geist – Hoffnung für die Welt?!

Beispiel: Als Gefirmte gesandt in den Alltag

Du bist ja so katholisch, was sagst denn du dazu?“, sollte ich beim Eintreffen im Büro die neuesten Aussagen des Papstes kommentieren. Die ganze Gruppe freut sich schon auf die Gruppenbelustigung, die nun folgen sollte. Aber nicht mit mir. „Der liebe Gott will von uns ganz etwas anderes, nämlich Qualitätsarbeit!“, meinte ich, „Also nichts wie ran…“ – Denn ich hatte eine wichtige Erfahrung gemacht: So vernünftig und sympathisch jeder der Kollegen ist, wenn man einzeln mit ihnen redet – in der Gruppe herrschen andere Gesetze. Da bringt man nichts herüber, wenn man nicht sehr witzig und wortgewandt ist. – Deshalb habe ich mich auf Einzelgespräche verlegt. Wenn ich mit einem Kollegen beim Mittagessen in der Kantine sitze, ist viel mehr Austausch und Begegnung möglich als in solchen Debatten. Einmal hat mich einer gefragt: „Sag wie machst du das, dass du immer so gut drauf bist?“ Ich habe von meinem Vertrauen auf den lieben Gott gesprochen. Und von meiner Frau, die einfach super ist! Er hat dann auch von seiner Frau erzählt, es war richtig schön. Und das Erstaunliche ist: Ich bin noch nie beim Mittagessen allein gesessen, obwohl ich „so katholisch“ bin. Y.

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Impuls Hoffnung 8b