Am Mittwoch, 29. Mai 2024 war es endlich soweit. 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich mit dem Car der Firma Brunner, Sargans, auf den Weg nach Schönstatt. Nach der Begrüssung durch unseren Chauffeur Roland Matt, wurden wir auch vom Vorbereitungsteam Sr. M. Beatris, Rita Bärtsch, Petra Schuh und Esther Senti begrüsst und auf die Wallfahrt eingestimmt. Auch unser priesterlicher Begleiter, Pater Christoph Horn, begrüsste uns und gab den Reisesegen. Den Mittagshalt durften wir im Schönstattzentrum Oberkirch, Deutschland, machen wo wir auch die Möglichkeit für einen Besuch im Heiligtum hatten. Auf der Weiterfahrt, nach der „Siesta“, haben wir zusammen den Rosenkranz gebetet. Später folgten noch einige Witze von Pater Horn. Da wir auf der Autobahn gut vorankamen. konnten wir noch einen Teil der Strecke am schönen Rhein entlang fahren, wo wir von einem wunderschönen Regenbogen eine Zeit lang begleitet wurden. So kamen wir kurz nach 18 Uhr in unserer Unterkunft Marienland auf Berg Schönstatt an. Nach dem Nachtessen hatten wir die Gelegenheit um 19.45 Uhr eine heilige Messe im Heiligtum zu feiern. Einige trafen sich anschliessend noch in der Cafeteria um den Abend gesellig ausklingen zu lassen.
Donnerstag, 30. Mai
Der erste Tag war überschrieben mit den Worten:
DU ganz Mensch – Brücke zum himmlischen Vater.
Nach dem Morgenlob im Heiligtum trafen wir uns zum Frühstück.
Wir wurden überrascht vom Vorbereitungsteam mit einem herzlichen Willkommgruss, mit guten Wünschen für die Wallfahrt und einer süssen Stärkung.
So fuhren wir gestärkt mit dem Car auf den Berg Sion. Pater Bernhard Schneider erwartete uns und erzählte uns einiges über das Vaterhaus der Schönstattpatres.
Der Generaloberer Alexandre Awi Mello fand Zeit uns zu begrüssen und Fragen zu beantworten.
Pater Horn stellte uns die Vaterkappelle vor und feierte mit uns anschliessend im Heiligtum die Heilige Messe.
Von Berg Sion aus kann man auf den Berg Schönstatt sehen und umgekehrt auch.
Am Nachmittag trafen wir uns im Pater Kentenichhaus. In einem kurzen Vortrag erschloss uns Pater Horn tiefer, wie Pater Kentenich als Transparent des ewigen Vaters wirkte. So kann uns Herr Pater auch die verschiedenen Gnaden erbeten, wie Liebe und Barmherzigkeit, kindliches Vertrauen, Vorsehungsglaube.
Anschliessend hatten wir Gelegenheit durchs Pater Kentenichhaus zu laufen.
Sr. M. Beatris erzählte uns etwas über die Geschichte und Symbolik der Dreifaltigkeitskirche.
Am Abend trafen wir uns zur Gebetszeit am Gründergrab. Wir hatten die Möglichkeit unsere Fürbitten vorzubringen. So haben wir auch an all jene gedacht, die gerne auf die Wallfahrt mitgekommen wären aber verhindert waren. Zum Abschluss wurden wir noch beschenkt mit einem Kerzli und einem Spruch von Pater Kentenich.
Freitag, 31. Mai
Der zweite Tag war überschrieben:
DU ganz Mensch – Ein Tag für Körper, Geist und Seele.
Nach der Heiligen Messe im Marienland machten wir uns mit dem Car auf den Weg nach Maria Laach. Auf der Fahrt dorthin erzählte uns Petra Schuh einiges über die Geschichte der Abtei der Benediktiner. Wir hatten Gelegenheit die Abteikirche zu besuchen, die Gärtnerei und den Bücherladen zu durchstöbern. In der Klostergaststätte nahmen wir das Mittagessen ein. Natürlich durfte der Spaziergang zum See Maria Laach nicht fehlen. Einige der Gruppe wollten die Abkürzung nehmen, der Weg war jedoch ziemlich dreckig, da es die letzten Tage geregnet hatte. Als wir zum See kamen, sahen wir verwundert dass ein anderer Teil unserer Gruppe auf einer trockenen Strasse zum See lief, ohne dreckige Schuhe…..
Einige fuhren mit dem Pedalo auf dem See, die anderen gingen zurück zur Klostergaststätte, gönnten sich ein Dessert und mussten die Schuhe putzen …
Gestärkt mit vielen schönen Eindrücken fuhren wir wieder zurück auf Berg Schönstatt.
Samstag 1. Juni
Der dritte Tag war überschrieben:
DU ganz Mensch – Kraftort für Geist und Seele.
Nach dem Morgenlob und Frühstück konnte man mit dem Car ins Tal fahren oder zu Fuss gehen. Es ist immer etwas ganz Besonderes wenn man die Heilige Messe im Urheiligtum feiern darf, vor allem als Gruppe. Anschliessend gab es eine Erklärung für jene Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welche das erste Mal in Schönstatt waren.
Am Nachmittag gab es Zeit zur freien Verfügung. So hatte man die Gelegenheit beim Blumenteppich legen mitzuhelfen, trotz Regenschauer, einen Spaziergang über den Berg zu machen oder Kaffee und feinen Kuchen in der Cafeteria auf dem Berg zu geniessen.
Nach dem Abendessen gab es ein froher Abend für unsere Gruppe. Dabei wurden verborgene Talente entdeckt. Petra Schuh brachte uns ganz toll verkleidet zum Lachen. So machte sie sich lustig über den Gesundheits- und Fitnesswahn.
Pater Horn erzählte eine kuriose Geschichte, Xaver und unser Chauffeur brachte uns mit Witzen zum Lachen. Fortsetzung gab es für jene, die noch nicht Müde waren, in der Cafeteria …
Sonntag, 2. Juni
Der Sonntag, Fronleichnamstag, war überschrieben:
DU ganz Mensch – Jesus, Speise für die Seele.
Das Thema des Fronleichnamsfestes lautete dieses Jahr :
Christus – meine Zuversicht.

Um 8.30 Uhr feierten wir die Festmesse in der Anbetungskirche. Hauptzelebrant war Dr. Bernd Biberger. Der Gottesdienst wurde vom Vokalensemble der Schönstätter Marienschwestern mitgestaltet. Anschliessend folgte die Fronleichnamsprozession. Unsere Ruth trug voller Stolz die Schweizerfahne, einige unserer Gruppe trugen die Fahnen von verschiedenen Ländern. Es war sehr beeindruckend die schönen Blumenteppiche zu sehen, an den vier Altären beim Schulungsheim, Mariengarten-Heiligtum, Mutterhaus und vor der Anbetungskirche jeweils den priesterlichen Segen mit der Monstranz zu erhalten.
Der Musikverein Niederwerth spielte während der Prozession.
Ein besonderer Dank ging zum Himmel, es war etwas windig aber Gott sei Dank kein Regen während der Prozession.
Am Nachmittag gab es verschiedene Möglichkeiten auf dem Berg: eine Meditation im Heiligtum beim Schulungsheim, eine Eucharistische Andacht vor dem Schulungsheim, Beichtgelegenheit in der Anbetungskirche. Besonders schön waren die Anbetungslieder in der Anbetungskirche, welche von zwei Marienschwestern und einem Mann vorgetragen wurden. Zum Schluss gab es noch den Eucharistischen Segen.
Aber auch die Cafeteria auf dem Berg war an diesem Nachmittag ein sehr beliebter Ort.
Montag, 3. Juni
Leider war schon unser letzter Tag auf Berg Schönstatt da. Am Morgen durften wir mit den Marienschwestern die Heilige Messe in der Hauskapelle feiern. Pater Horn hielt einen kurzen Rückblick über die vergangenen Tage. Am Schluss segnete er unsere Andachtsgegenstände und sogar zur Freude von unserem Chauffeur den Car draussen.
Nach dem Frühstück hiess es Proviant richten. Bei der Abfahrt wurden wir von den Marienschwestern verabschiedet. Auch auf der Rückfahrt beteten wir einen Rosenkranz. Den Mittagshalt machten wir an der Autobahnraststätte Baden-Baden. Auf der Weiterfahrt machte Sr. M. Beatris eine Ausstimmung zur Schönstatt-Wallfahrt und Pater Horn erzählte uns noch ein paar Witze. Bevor wir in Zürich ankamen, wo die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausstiegen, gab es einige Dankesworte vom Vorbereitungsteam an Sr. M. Beatris, an Pater Horn und an unseren Chauffeur. Auch Sr. M. Beatris, Pater Horn und Roland Matt bedankten sich.
Die Rückfahrt ging dann weiter nach Zürich, Quarten und Sargans.
Es war eine sehr schöne Schönstattfahrt.
Vielen herzlichen Dank an das Vorbereitungsteam Sr. M. Beatris, Rita Bärtsch, Petra Schuh und Esther Senti, an Pater Horn und an unseren Chauffeur Roland Matt.
Ein herzliches Dankeschön an alle, welche für unser leibliches Wohl in Marienland besorgt waren und jene, welche unsere Wallfahrt mit ihrem Gebet begleiteten.
Liebe Leserinnen und Leser, merkt Euch bitte, vom Mittwoch, 3. Juni bis Montag, 8. Juni 2026 wird die nächste Schönstattfahrt sein!
Karin Zumbühl




