Als letzter Kanton «eroberte» die Pilgernde Mutter von Schönstatt den Kanton Uri! Und nun ist sie dort schon 10 Jahre unterwegs in 12 Kreisen. Das nahmen die dortigen Kontaktpersonen zum Anlass, um gemeinsam ein Urnertreffen zu organisieren.

Tour d’Uri und Tour de Suisse
Sie einigten sich vor gut einem Jahr, am 12. Juni 2024 in Silenen zusammen zu kommen. Und schlussendlich ist am diesem Tag nicht nur die Pilgernde Mutter und ihre Helfer unterwegs im Kanton Uri, sondern auch die Tour de Suisse! Das legt es nahe Maria zu bitten, dass auch sie weitermacht auf ihrer «Tour de Suisse».

Zum 13. Mal auf den Weg …
Eine der Kontaktpersonen stimmt uns ein auf einen gemeinsamen Rosenkranz. Der Ortspfarrer nimmt sich extra Zeit, um mit etwa dreissig anwesenden Personen, darunter 5 Kinder, in der Pfarrkirche die Hl. Messe zu feiern. Und ein Organist konnte gewonnen werden, um die Lieder zu begleiten. Zur Einstimmung, für die Lesung, die Fürbitten und das Schlusswort geht je eine der Kontaktpersonen an den Ambo. Am Schluss segnet der Priester mit Weihwasser, unterstützt von den beiden Ministrantinnen, die mitgebrachten Pilgerheiligtümer. Eine besondere Freude ist es für alle, dass nicht nur die 12 «alten» Marienbilder (geistig oder richtig) am Schluss ausgesandt werden, sondern auch ein «neues», 13. Bild. Maria wird im dritten Kreis von Bürglen erwartet! Kontaktperson ist ein Familienvater von drei kleineren Kindern.

Ein Kuchenbuffet besonderer Art
Beim anschliessenden Zusammensein werden wir überrascht von einem wirklich sehenswerten Buffet! Und es bleibt natürlich nicht nur beim Anschauen! Nachdem sich alle mit den Köstlichkeiten eingedeckt haben, hören wir in einem kleinen Impuls, wie uns die Pilgernde Mutter über manche Stolpersteine im Alltag hinweg helfen kann. Verschiedene Personen erzählen von ihren Erfahrungen mit den Besuchen von Maria im Zeichen des Pilgerheiligtums. Zum Beispiel:

«Ich durfte zwei meiner Grosskinder hüten. Zu der Zeit hatte ich gerade Besuch von der Pilgernden Mutter. Das grössere der beiden Mädchen spielte vor dem Haus. Plötzlich kam sie rein und bat, dass ich doch auch rauskomme und mit ihr spiele. Ich sagte, dass dies nicht geht, da ich im Haus bleiben muss, weil ich die Kleine im Bettchen nicht allein lassen wolle. Noch einmal kam sie rein und bat: Grosi, nun komm doch nach draussen zum Spielen! Ich verneinte erneut. Da holte sie das Pilgerheiligtum vom Tisch. Legte es ins Bettchen der kleinen Schwester und meinte: So, jetzt schaut die Maria zu X, dass nichts passiert und du kannst mit mir nach draussen kommen.»

Weitere offene Türen …
Im Laufe des Nachmittags kommt beim Urnertreffen die Idee auf, ob Maria nicht auch nach Altdorf UR pilgern möchte, um dort die Menschen zu besuchen. Eine grosse Freude! Ich ermutige die Anwesenden mit dem Hinweis, dass im Moment in verschiedenen Kantonen sich Türen (mehr oder weniger!) für die Pilgermutter am Öffnen sind: Attighausen UR, Geroldswil ZH, Gonten AI, Gross (Einsiedeln) SZ, Oberterzen SG, Quarten SG, Rudolfstetten AG, Seengen AG, Spirigen UR, Wetzikon ZH, Zürich …. und wir gespannt sind, wohin die Pilgernde Mutter zuerst geht!

Text und Fotos: Sr. Ursula-Maria Bitterli