«Als Pilger der Hoffnung auf der Suche nach der neuen Jahresparole»
Ca. 40 Teilnehmende trafen sich am 14. Juni 2025 zum Delegiertentreffen der Schönstattbewegung der Schweiz in Quarten. Nach der Einstimmung im Heiligtum mit Gebet und Liedern zum Hl. Geist und der Gottesmutter mit der Bitte um ihren Beistand und einem guten Gelingen der Tagung.
Rita und Franz Schuler machten einen Rückblick auf das bisherige Jahresmotto und führten über in die Findung des neuen Jahresmotte.
Alexandra Odermatt von der MJF führte weiter: Die Worte aus dem Gebet der Jahresparole 2025 «Als Zeugen deiner Gegenwart gehen wir wie Maria mit offenem Herzen durchs Leben» haben uns durch das Jahr begleitet. An den Tischen besprachen wir die Fragen: Haben wir damit Erfahrungen gemacht?
– Wo sehen wir Hoffnungszeichen oder Lichtblicke?
Pater Germann brauchte uns mit dem Impuls: Zeitenstimmen Die Zeit-Lage ergibt die Zeit-Aufgabe Pater Kentenich und seine damaligen Bundesgenossen näher. Den Morgen schliessen wir ab mit einem Mariengebet von Papst Franziskus und dem Lied «Pilger der Hoffnung», welches uns das ganze Wochenende begleitet.
In diesem Jahr sind auch wie als Pilger der Hoffnung unterwegs. Da steht das Wort Hoffnungszeichen steht Mittelpunkt. Es ging darum, wo bereits Hoffnung sichtbar geworden ist – als Zeugnisse des Glaubens und als Erfahrung. Drei Beiträge wurden persönlich vorgestellt:
Simone und Urban Gehrig: Ihre Erfahrungen im Europaforum
Heidi Haueter: Hoffnungszeichen in der Müttergruppe
Sr. M. Florence: Maria als Hoffnungsträgerin im Liebesbündnis.
Unter der Moderation von Henk Geuke versuchen wir Spuren für das Jahresmotto nachzuspüren. Wir verteilen Punket für Schwerpunkte die uns wichtig erscheinen.
Um 17.00 Uhr Eucharistiefeier mit P. Raphael Troxler und drei Konzelebranten in der Hauskapelle.
Ab 19.30 Uhr brechen wir als Pilger der Hoffnung auf zu einem Pilgerweg welchen die Jugendlichen gestaltet haben. Er führte um das Schönstattzentrum mit Inhalten wie Pater Kentenichs Gedanken zu Beginn seines Exils auf Berg Sion, Vertrauen und Hoffnung.
Im Pater-Kantenich-Raum erhielten alle Teilnehmenden ein Holzstückchen. Darauf konnte der persönliche Beitrag für das Delegiertentreffen festgehalten werden. Später wurde dieses Holzstück der Feuerschale vor dem Heiligtum zum Verbrennen übergeben. Der Abschluss fand im Heiligtum bei der MTA statt.
Nach dem Abendgebet konnte man, je nach Bedürfnis, sich zum Singen mit den Jugendlichen um das Feuer setzen Im Saal 3 wurde mit einer Gruppe von Interessierten über die Fragen des Impulses von Pater Germann nachgedacht und diskutiert oder man legte sich Schlafen.
Um 08.45 Uhr Morgengebet in der Hauskapelle mit Schwester M. Claire. Das Thema «OFFENHEIT – mir und anderen Gegenüber mit Maria im Liebesbündnis!» berührte die Teilnehmenden. Dieser Satz erhielt in der neuen Jahresparole zwar keine Resonanz, kann aber für die Teilnehmenden trotzdem wegweisend sein.
Beginn mit der Anrufung des Heiligen Geistes mit dem Lied «Komm, Heiliger Geist, mit deiner Kraft!». Henk Geuke forderte die Teilnehmenden auf, die Sitzordnungen zu wechseln, um mit anderen Gesprächspartnern in Kontakt zu treten. Dabei meinte er zuversichtlich: «Um 12.00 Uhr steht die Jahresparole!»
Es wurde rege über den Satz «Wir sind da!» debattiert im Sinne von «Ich bin präsent/ wach/ transparent für Gott und mein Gegenüber/ wir bringen uns ein/ Blankovollmacht.
Ebenso wurde über die Polarisierung versus Polarität ausgetauscht. Polarität braucht es und wir haben sie in uns, so sind und bleiben wir: ergänzungsbedürftig, ergänzungsfähig, ergänzungswillig.
Erneute Anrufung des Heiligen Geistes in einem Lied. Henk Geuke las eine Passage aus dem Buch «Hoffe» von Papst Franziskus vor. Darin heisst es: «Unruhig und voller Freude». Sofort erkannten einige dieses Wort als Zeitenstimme für heute. Es ist dies auch eine Würdigung des Papstes zu seinem Tod am Ostermontag.
So stand die Jahresparole 25/26 fest:
Unruhig und voller Freude:
Wir sind da!
Am Anfang vom Schlussgottesdienst der Eucharistiefeier in der Hauskapelle hat Rita Schuler ihren Dank und ihre Freude über die Erarbeitung der neuen Jahresparole ausgedrückt. Vieles sei noch offen, dürfe lebendig gestaltet werden. Eines sei gewiss: Wir sind da, manchmal unruhig, aber voller Freude! In diesem Sinne feierten die Teilnehmenden die Heilige Messe und gedachten mit dem Anzünden eines Kerzchens für jeden der 24 Mitglieder der Schönstattbewegung, die in diesem Jahr zu Gott heimgekehrt sind.
Im Anschluss der Feier pilgerten die Teilnehmenden zum Heiligtum, um dort das Liebensbündnis zu erneuern und den Segen für den kommenden Alltag zu empfangen.
Steinerberg, 29. Juni 2025 fs
Bilder: alle Fotos: Christoph Schnyder
Messe in der Hauskapelle
Beginn Pilgerweg
Pater Kentenich Raum
Kapelle
Singen im Freien
Taggungsraum
Bild Jahresparole Foto: Franz Schuler