Besinnungstage in Quarten und Horw
Am 3. und 5. März 2026 fanden die traditionellen Besinnungstage der Frauen und Mütter statt. In Quarten trafen sich
18 und in Horw 25 Frauen.
Eine Teilnehmerin an der Tagung in Horw schreibt:
Besinnungstag Frauen und Mütter in Horw 5. März 2026
Bei schönstem Wetter trafen nach 9.00 Uhr 25 Frauen ein. Um 9.30 Uhr begrüsste Luzia Eller im Namen des Urner Organisationsteams die Anwesenden.
Anschliessend stellte uns Schwester Beatris das Tagesprogramm vor.
Auf jedem Platz war die Jahresparole der Schweizer Schönstattfamilie. Wir betrachteten das Bild und tauschten uns darüber aus. Da stehen unzähligen Sonnenblumen vorne gross erkennbar, kleiner werdend bis nur noch gelbe Pünktlein sichtbar sind. Sie stehen besonnt in einem riesigen Feld, im Hintergrund Hügeln und Berge in Gewitterstimmung.
Überschrift unser Thema «Unruhig und voller Freude – Wir sind da». Man sprach über Emotionen und Anregungen welches das Bild in uns wach rief. Unruhe wird oft als unangenehm empfunden doch es heisst und voller Freude, nicht voller Angst. Die Natur kommt voll zur Geltung, alle Sonnenblumen richten sich nach dem Sonnenlicht, dunkle Wolken, Blitze und Helligkeit sind sichtbar.
Die unerhörte Menge der Sonnenblumen verweist auf Gemeinschaft, Zusammen stark sein, Halt geben;- doch spaziert man durch ein Feld, bemerkt man, dass jede Blume ein Unikat mit Merkmalen ist.
Das Bild spiegelt in Allem unser Leben wieder.
Sr. M. Beatris erzählte, wie es zur Jahresparole kam und dass die Aussage: «Unruhig und voller Freude» von Papst Franziskus stammt und in seiner Autobiographie zu finden ist.
Trotz Kriegen, Leiden, Hungersnot, Verfolgungen dürfen wir Christen hoffnungsvoll in die Zukunft gehen und blicken. Jesus hat uns zugesichert: «ich bleibe bei Euch, alle Tage bis zum Ende der Zeiten».
In der heiligen Eucharistiefeier und im Tabernakel können wir ihm stets begegnen, er der sagt «ich bin der, der ich bin da». Auf diesen Gott können wir und dürfen wir überall hoffen und als Christ/in Licht in die Zukunft strahlen und bringen. Vergessen wir die Aussage; «früher war es besser» sondern akzeptieren wir die Gegenwart und bringen überall wo wir sind Hoffnung.Der Ausdruck «wir sollten» oder «me sött» ist bei uns und überall sehr verbreitet. Doch meistens denkt man der Andere soll. Vermeiden wir diesen Ausdruck und übernehmen wir Verantwortung wo wir können. Versuchen wir einander zu ergänzen, so könnten gemeinsam am Reich Gottes arbeiten. Bitten wir den Heiligen Geist, dass er uns beisteht in jeder Arbeit, in jedem Wirken, denn er ist sehr sehr wichtig. Auch hat Jesus vor seinem Sterben am Kreuze uns seine Mutter geschenkt. In jeder Situation dürfen und können wir Sie um Hilfe bitten. «nichts ohne Dich – nichts ohne uns». Packen wir den Alltag voll Freude an – Unruhe kann sich wandeln in Freude, wir sind angenommen von Jesus Christus, er versteht jeden von uns. Zwischendurch beteten wir die passenden Gebete zum Jahresmotto.
Nach einer kurzen Pause begrüsste uns Pater Horn auch im Namen der Patres des Hauses und hiess uns willkommen.
Mit einem Heilig-Geist Gebet von Pater Kentenich, eröffnete Pater Horn den Vortrag Pater Kentenich kann uns Stütze sein, wir dürfen um seinen Segen bitten. Die heutige Zeit ist voller Unruhe, das Weltgeschehen – die Kriege, in der Gesellschaft die unterschiedlichen Ansichten und Meinungen, Umbrüche in der Kirche, in der Familie und wo sind wir, ich selbst? Der Tagesablauf kann Unruhe bringen, da soll ich voller Freude sein – nach Papst Franziskus. Das Ziel ist Vertrauen gewinnen in Gott und ganz da zu sein für Gott und die Mitmenschen. Vertrauen muss geübt und gelernt werden. Im und mit Vertrauen in Gott finden wir Freiheit und Frieden. Während der Fastenzeit kommt uns Jesus als Erlöser entgegen, und nach der bangen Zeit führt diese zur Freude an Ostern. Tragen wir Mut, Vertrauen und Hoffnung in die Welt, meiden wir Skepsis und Angst um die Zukunft, füllen wir diese mit Zuversicht und Vertrauen.
Zum Mittagsgebet versammelten wir uns in der Kapelle.
Anschliessend wurden wir verwöhnt mit einer nahrhaften köstlichen Suppe, einem reichhaltigen Salat, Kaffee und Kuchen.
Um 15 Uhr schlossen wir den Besinnungstag mit einer Eucharistiefeier ab.
Erfüllt und mit Freuden nahmen wir Abschied und begaben uns auf den Heimweg. Es war ein bereichernder Tag mit schönen Begegnungen. Ein grosses Danke an Pater Horn, Schwester Beatris als Vortragende, dem Urner-Organisationsteam als Vorbereitende und den Teilnehmenden, die sich diesen Tag gönnten, somit an Alle!
Pia Beng
