Am 22. September war ich in Quarten zum «Tag der Frau».
Auf dem Heimweg stand ich eine Stunde im Stau.
Ich wartete geduldig, denn ich musste nicht pressieren.
So liess ich in Gedanken den Tag noch einmal Revue passieren.

Von den über zwanzig Teilnehmerinnen waren mir nur sechs bekannt.
Wir alle waren auf die Vorträge sehr gespannt.

Wir lauschten aufmerksam mit wachsamen Ohren,
auf die Beispiele und Texte der verschiedenen Autoren,
die Sr. Ursula-Maria uns auseinander legte
und so unser Inneres zutiefst bewegte.
Sonne sollen wir sein für alle unsere Mitmenschen.

Nach einem Zitat von Pater Kentenich:
«Unser echtes Menschsein soll für andere Brücke zum Göttlichen sein».
Bei diesem Auftrag fühlen wir uns sehr klein.

2. Teil: Der Sturm
«Aus starken Wurzeln leben lernen».
Wir alle wurden im Leben schon geschüttelt,
von Leiden und Tod manchmal aufgerüttelt,
um unser Leben wir neu zu überdenken,
um Gott zu bitten, er möge es für uns lenken.
Und dann können wir nur stauend und alles klar sehen
und feststellen, dass wir gestärkt aus dem Sturm hervorgehen.

Mit Liedern von Sr. Beatris auf der Gitarre begleitet,
wurde jeweils zum nächsten Thema übergeleitet.

3. Teil: Der Regen
«Damit die Saat des Guten wächst».
Wir wissen, dass die Natur in der Trockenheit ächzt,
dass wir wie sie den Regen ersehnen und ihn geniessen,
denn dann können wieder neue Energien fliessen.
Ein reinigendes, ehrliche Gespräch kann uns Menschen näherbringen.
Wir verstehen uns dann besser in vielen Dingen.
Wir können einander wieder neu und fest vertrauen
und mit Gottes Hilfe an einer friedlichen Welt bauen.

Ich bin nicht die Einzige, die nach dieser Tagung erfüllt war.
Zwei Frauen an meinem Mittagstisch war sonnenklar,
es habe ihnen sehr gefallen und sie meinten ganz still:

«Wir kommen nächstes Jahr wieder, so Gott will.»

Ich möchte mich bei Sr. Ursula-Maria und bei Sr. Beatris bedanken
und komme auch gern wieder und freue mich schon jetzt
auf neue Impulse und klangvolle Lieder.
E.O.