Wir erklären Schönstatt mit ein paar Zeilen…

Kontaktpersonen

Vorsitzender des Landespräsidium
(Föderaler Zusammenschluss der Schönstatt-Gemeinschaften)

P. Raffael Rieger, St. Gallen
p.raffael@schoenstatt.ch

Bewegungsleitung:
Leitung und Inspiration der Schönstatt Liga Gemeinschaften

Rita und Franz Schuler
bewegungsleitung@schoenstatt.ch

Rechtlicher Träger Homepage

Förderverein Schönstatt Bewegung Schweiz

Inhaltliche Verantwortung Homepage

Medienkommission der Schönstatt Bewegung Schweiz
bewegungsleitung@schoenstatt.ch
Jede Gliederung ist für den Inhalt auf ihrer Seite selber verantwortlich.

Webmaster

Support-Team Online-Dienste Schönstatt Schweiz
support@schoenstatt.ch

 

Beschreibung

Ein Ort

Schönstatt ist ein Ortsteil von Vallendar bei Koblenz, Deutschland (ca. 100 km südlich von Köln am Rhein gelegen). Am 18. Oktober 1914 schließen Pater Kentenich und einige Jugendliche in einer kleinen Kapelle ein „Liebesbündnis“ mit Maria. Ein neuer Wallfahrtsort entsteht. Heute pilgern Menschen aus aller Welt dorthin. Weltweit gibt es rund 200 Nachbildungen dieser ersten Kapelle, des „Urheiligtums“.

Ein Weg

Schönstatt ist ein Weg in der heutigen Zeit das Christsein zu leben. Im Bündnis mit Maria und untereinander geht der Weg hin zu Christus und durch ihn zu Gott, unserem Vater. Schönstatt will mitbauen an einer Kultur der Liebe und setzt sich für eine christliche Gesellschaftsordnung ein. Im ökumenischen „miteinander auf dem Weg“ hat sich Schönstatt mit anderen Bewegungen und Gemeinschaften in Europa zusammengeschlossen, um gemeinsam christliche Anliegen zu vertreten.

Ein Gründer: Pater Josef Kentenich

  • 1885 Geburt in Gymnich bei Köln
  • 1904 Eintritt in die Gesellschaft der Pallottiner
  • 1910 Priesterweihe, Lehrer in Ehrenbreitstein
  • 1912 Spiritual in Vallendar-Schönstatt
  • 18.10.1914 Gründung Schönstatts
  • 1941-1945 Gefangener der Nationalsozialisten im Gefängnis Koblenz und im Konzentrationslager Dachau
  • 1946-1949 Auslandsreisen
  • 1951-1965 Aufenthalt im Exil in Milwaukee, USA
  • 1965-1968 letzte Lebensjahre in Schönstatt
  • 15.09.1968 Tod in der Dreifaltigkeitskirche, wo er auch beigesetzt wurde

Eine Bewegung

Schönstatt ist eine internationale Bewegung in der katholischen Kirche. Eine geistliche Familie von Frauen, Männern, Familien, Priestern, Jugendlichen und Kindern. In über 90 Ländern sind mehrere Millionen Menschen in Kontakt mit Schönstatt. In der Schönstattbewegung gibt es verschiedenste Möglichkeiten mitzumachen. Menschen, die locker mit Schönstatt verbunden sind, werden zur „Volks- und Wallfahrtsbewegung“ gezählt. In der „Liga“ sammeln sich Menschen, die bewusst aus der Spiritualität des „Liebesbündnisses“ leben möchten. In den „Bünden“ gibt es feste Gruppen. Die Mitglieder treffen sich regelmässig zu Austausch und Inspiration. Die „Verbände“ sind ordensähnliche Gemeinschaften in der kirchenrechtlichen Form der „Säkularinstitute“.

Spiritualität und Pädagogik

Spiritualität

Die Kernbotschaft der Heiligen Schrift vom Gott der Liebe, der den Menschen immer neu seinen Bund anbietet, ist ein zentrales Element der Spiritualität Schönstatts. Die Heilsgeschichte bezeugt viele solcher Bündnisse. Ihren Gipfelpunkt finden sie im „Neuen Bund“, im Tod und in der Auferstehung Jesu Christi. Gott bietet diesen Bund der Liebe jedem Menschen an. Im Taufbündnis sagen wir unser „Ja“. Maria kann uns dabei Vorbild sein. In ihr sehen wir den Menschen, der sich ganz für Gott öffnet und im Bund mit ihm lebt. Wie Maria und mit ihr im Liebesbündnis verbunden, wollen wir neue Menschen werden, die aus der Grundkraft der Liebe leben. Schönstatt ist entstanden durch aufmerksames Achten auf  die Zeichen Gottes und mutiges Eingehen auf seine Wünsche. Der Glaube an den Gott des Lebens und der Geschichte, prägt das Leben der Bewegung. Dafür hat sich in der Schönstattbewegung die Praxis der sogenannten Spurensuche herausgebildet: es geht darum die Zeichen der Zeit neu lesen zu lernen in den Dingen, Ereignissen und Begegnungen. Gottes Wünsche entdecken und ihm eine Antwort der Liebe geben. Ein zeitgemäßer Weg der Heiligkeit im Alltag. Wie Jesus seine Jünger gesandt hat, so erwählt er auch heute Menschen, die das Evangelium in die Welt tragen. Gott braucht die Menschen als seine MitarbeiterInnen an der Schöpfung und an einer guten Welt. Die Kurzformel für das Liebesbündnis greift diesen Gedanken auf: Nichts ohne dich – nichts ohne uns. Alle, die das Bündnis schließen wollen Apostel sein für die heutige Zeit und an dem Platz, wo sie stehen ihr „Apostolat“ pflegen: in Familie und Beruf, in der Pfarrei oder in anderen apostolischen und sozialen Projekten.

Pädagogik

Schönstatt ist ein spiritueller Weg, der wesentlich vom pädagogischen Anliegen geprägt ist. Die Frage lautet: Wie kann Glaube heute gelebt werden? Fünf pädagogische Haltungen sind Grundlage für das Leben und Handeln der Schönstätter: Wir glauben, dass jeder Mensch einmalig von Gott geschaffen ist. In „Freiheit“ und „Eigenverantwortung“ kann der Mensch seinen Weg im Leben finden und seine Berufung entfalten. Als gereifte Persönlichkeit übernimmt er Verantwortung an der christlichen Weltgestaltung und lebt so sein „Persönliches Ideal“. Wo Einzelne und Gruppen wachsen und sich entfalten möchten, braucht es Vertrauen. In einer Atmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung und des Wohlwollens entfaltet sich das Leben, Neues wächst. In der heutigen Zeit ist der Mensch herausgefordert seine Beziehungen bewusst zu gestalten. Dazu hat sich in Schönstatt eine „Beziehungs- und Bindungspädagogik“ entwickelt. Die Beziehungen zu Menschen, Orten, Dingen, Ideen und Werten wollen immer wieder in Blick genommen und gepflegt werden. Das Bündnis Gottes mit uns Menschen soll nicht nur auf einer persönlichen Ebene bleiben, sondern sich in eine „Bündniskultur“ ausweiten. Schönstätter sind „Netzwerker“ auf allen Ebenen. Glaube und Leben, Alltag und Feiertag, Mensch und Gott, Einzelne und Gruppen, usw. sollen miteinander in Beziehung treten und so ein Mehr an gelungenem Leben ermöglichen. Die Schönstatt Bewegung entstand weil Initiativen und Engagement Raum bekamen und gefördert wurden.  Eine „Bewegungspädagogik“ schaut auf das, was lebt und greift es auf, führt es weiter. Wo Menschen zusammen auf dem Weg sind, da gibt es auch Konflikte und Spannungen. Oft liegen dort verborgene Kräfte, die nutzbar gemacht werden wollen.

Flyer über Schönstatt
Hier können sie den Info-Flyer herunterladen: Flyer Was ist Schönstatt?
Ansprechpersonen / Informationen zum Thema sexuelle Übergriffe und Missbrauch geistlicher Macht

Da wir als Schönstattbewegung Teil der katholischen Kirche und vor allem in den drei Bistümern St. Gallen, Basel und Sitten tätig sind, verweisen wir auf die Informationen, Schutzkonzepte und Ansprechpersonen in diesen Bistümern.
Ebenfalls verweisen wir auf https://www.opferhilfe-schweiz.ch, dort kann in allen Situationen Beratung und Begleitung gefunden werden.

Hier finden Sie die Richtlinien der Schweizer Bischofskonferenz und der Vereinigung der Höhern Ordensobern der Schweiz Vereinigung der Höhern Ordensoberen der Schweiz
https://www.bischoefe.ch/richtlinien-der-sbk-und-der-vereinigung-der-hoehern-ordensobern-der-schweiz/

Bistum St. Gallen:
Sexuelle Übergriffe: https://www.bistum-stgallen.ch/kontakt/fachgremium-uebergriffe/
Missbrauch geistlicher Macht: https://www.bistum-stgallen.ch/kontakt/missbrauch-geistlicher-macht/

Bistum Basel:
Sexuelle Übergiffe: https://www.bistum-basel.ch/uebergriff-was-tun

Bistum Sitten:
Sexuelle Übergriffe: https://www.cath-vs.ch/de/actus-publications/sexuelle-uebergriffe

Miteinander auf dem Weg

Im „Miteinander auf dem Weg“ (so genannt in der Schweiz), bzw. im „Miteinander für Europa“ (Name für die europäische Initiative) engagieren sich die neuen geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen auf ökumenischer Ebene. In ihrer Vielfalt versuchen sie gemeinsam einen Weg zu gehen und Gesellschaft zu gestalten. Wir als Schönstatt Gemeinschaft Schweiz gestalten diesen Weg aktiv mit.

Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf der Internetseite von Miteinander auf dem Weg und Miteinander für Europa.

Spenden

Der rechtliche Träger der Finanzen der Schönstatt Bewegung der Schweiz ist der „Förderverein Schönstattbewegung Schweiz“. Zu diesem Verein gehören die Mitglieder des Teams des Bewegungsleiters und weitere, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Die Gelder der Bewegungskasse  werden auf folgendem Konto verwaltet: Förderverein Schönstatt Bewegung Schweiz, 6048 Horw, PC PC 60-600810-1 IBAN CH34 0900 0000 6060 0810 1 Dieses Konto ist das Konto der Gesamt-Bewegung und somit kein Konto einer Gemeinschaft, d.h. wenn Sie z.B. Patres, Schwestern oder einer anderen Gliederung Geld zukommen lassen wollen, müssen Sie die Konten der entsprechenden Gemeinschaft nehmen (siehe entsprechende Seiten im Internet), das Geld vom Konto des Fördervereins wird nicht weitergeleitet, jede Gemeinschaft ist rechtlich selbständig und hat einen eigenen rechtlichen Trägerverein, mit den entsprechenden Konten. Möchten Sie die Bewegung unterstützen, können Sie gerne eine Spende machen. Bitte Vermerk „Spende“ angeben.  Kontakt zum Kassier des Vereins: kassier.foerderverein@schoenstatt.ch

Spenden Entschädigung Bewegungsleitung

Am 1. Januar 2024 haben Rita und Franz Schuler die Aufgabe der Bewegungs-leitung in der Schweiz übernommen. Ihre Aufgaben haben eine einende Funktion für die Bewegung. So halten sie Kontakte zu den Gliederungen, leiten und koordinieren die Zentrale, gehören zum Landespräsidium, verantworten zusammen mit einer Kommission das Delegiertentreffen, repräsentieren die Bewegung nach aussen in die Kirche und in andere Bereiche, usw.

Im Landespräsidium haben wir darüber gesprochen, wie diese Aufgabe ent-schädigt werden kann. (Vorher hatten die Schönstatt Patres diese Aufgabe inne. Sie wurden dafür von der Gemeinschaft unentgeltlich zur Verfügung gestellt.)

Schulers haben im Jahr 2025 ihre Stunden aufgeschrieben, die sie für die Bewegungsleitung aufgewendet haben. Daraus hat sich ergeben, dass diese Aufgabe eine ca. 15% Anstellung bedeutet. Dies ergibt bei einem Stundenansatz von ca. CHF 40.—, monatlich ca. CHF 1’000.— (pro Jahr CHF 12’000). Die Schönstatt-Patres sind bereit, die Anstellung im Rahmen ihrer Anstellungen zu administrieren (Lohnabzüge, Versicherungen).

Das Landespräsidium hat sich darauf geeinigt, dass diese Summe in der Bewegung gesammelt werden soll. So bitten wir Gemeinschaften, Gliederungen, Gruppen, Einzelne um Spenden, damit wir als Bewegung diese wichtige Aufgabe der Bewegungsleitung entschädigen können. Die Sammelaktion wird vom Förderverein der Schönstatt Bewegung Schweiz verantwortet. Einzahlungen gehen auf dieses Konto und werden in der Jahresrechnung, die am Delegiertentreffen aufliegt, ausgewiesen. Die Überweisung an die Patres erfolgt jeweils rückwirkend fürs Vorjahr.

IBAN: CH34 0900 0000 6060 0810 1
Förderverein Schönstatt Schweiz
6048 Horw
Vermerk: Bewegungsleitung

Herzlichen Dank für Ihre Spende!

Juni 2026, Landespräsidium Schönstatt Schweiz

Zum Downdload:
20260612_Flyer_Aufruf_Spenden_Förderverein_Bewegungsleitung