Ab 18.30 Uhr war der Check-In für die Jugendgebetsnacht (JGN) 2016 geöffnet. Von nah und fern trafen sich Schweizer Jugendliche und Junggebliebene SchönstätterInnen, MitgliederInnnen der Erneuerung und aus der Jungwacht und Blauring von Brig. Es war eine grosse Schar Oberwalliser dabei, daneben gab es auch Teilnehmer aus der Ost-, Zentral- und Westschweiz, über die wir uns wegen ihrer langen Anreise, die sie auf sich genommen haben, besonders gefreut haben.
Nach dem wir uns eingefunden haben, begann die JGN um 19 Uhr offiziell mit einem eigenproduzierten Musical. Während einer halben Stunde bekamen wir einen Einblick in das Leben zweier christlichen Gruppen. Die eine Gruppe zeigte ein Leben in einer friedlichen Region und die zweite Gruppe beheimatet eine von Krieg besessene Gegend. Damit wurde uns vor den Augen deutlich, wie wichtig die Liebe untereinander und zu Gott ist. Nur mit dieser Liebe kommen wir weiter in unsrem Leben und können uns daran erfreuen. Damit waren wir schon eingeführt im Thema dieses Anlasses >>Love is a festival – love is joy – love is to keep moving forward<<.
Und damit ging es dann ganz konkret weiter. In zwei der drei möglichen Wahlateliers wurde je ein Aspekt des Themas spielerisch, in einer Diskussion oder mit einem Vortrag von Pfarrer Martone über die „AMORIS LAETITA“ vom Papst Franziskus erarbeitet und vertieft.
Nach einer kurzen Pause, in der wir uns bei der Snackbar stärken konnten, kamen wir in der Hauskapelle zusammen. Bei eingedunkelter Stimmung machten wir eine Lichterprozession bis zum Heiligtum. Eine Stunde durften wir dort an diesem angenehmen Sommerabend unser Herz voll und ganz öffnen. Die schönen Lieder und besinnlichen Textpassagen wurden direkt von Radio Maria übertragen, damit auch RadiohörerInnen live dabei sein konnten. Während der Anbetung bestand die Möglichkeit seine Seele bei der Beichte zu reinigen. So war jede und jeder einzelne bereit um 22.30 Uhr die Open-air-Messe mit viel Freude mit zu feiern. Weihbischof Gerber und zehn Priester gestalteten diesen eindrücklichen zweisprachigen Gottesdienst vor dem Schönstatt Heiligtum.
Kurz nach Mitternacht wartete schon der zur Tradition gewordene Imbiss auf uns. Die Wienerli mit Brot und das feine Kuchenbuffet, das dank vielen freiwilligen BäckerInnen entstanden ist, haben wir bei unterhaltsamen Gesprächen genossen. Herzlichen Dank an alle MithelferInnen für diesen stärkenden Mitternachtssnack. Immer mehr leerten sich die Stühle. Doch einige liessen sich nicht davon abbringen. Nach dem sie einen neuen Platz in der Lounge Bar eingenommen haben, standen sie kaum mehr auf. Die erfrischenden Drinks haben wir bei gemütlichem Beisammensein genossen. Halb vier Uhr morgens war es, bis die letzten dann in ihren Schlafsäcken den Schlaf gefunden haben. Die ganze Nacht hindurch war das Heiligtum offen und eine stille Anbetung möglich.
Gemeinsam starteten wir den Samstag um 8.30 Uhr beim Morgengebet. Danach erwartete uns ein feines Z’Morgebuffet vom Haus Schönstatt, über welches wir uns einmal mehr sehr freuten. Individuell und frisch gestärkt nahmen wir gegen Mittag die Heimreise in Angriff.
Besten Dank für und an alle die an der JGN 2016 mitgewirkt haben!