Karfreitag, 14. April 2017

Heute trafen sich nach vielen Wochen die „Augensterne Marias“ (Name vom Leiterinnenkurs) wieder, um nach Schönstatt zu fahren! Joëlle, Tamara und Nadia kamen auch mit. Wir mussten früh aufstehen, da es schon um 11.00 Uhr in Zürich begann. Wir waren insgesamt 6 Stunden mit den ÖV unterwegs.

Ziemlich am Anfang assen wir zusammen unseren Lunch.

Danach gab uns Sr. M. Selina immer wieder kleine Inputs. Zuerst bereiteten wir den Kreuzweg vor. Es war sehr interessant, sich mit einer Station genauer auseinanderzusetzen. Nach einer kleinen Pause durften wir Osterkerzen verzieren. Das war sehr lustig, weil es nicht ganz einfach ist, im Zug genau zu arbeiten. Ausserdem konnte man seine Kreativität ausleben. So wurde uns nie langweilig.

Beim Zugwechsel war alles ein bisschen hektisch. Deswegen haben wir eine Tasche im Zug liegen gelassen. In Vallendar angekommen, liefen wir bis zur Sonnenau, nachdem wir einen kurzen Halt im Urheiligtum gemacht haben. Dies sah heute wegen des Karfreitags ganz besonders aus. Es war ganz leer und nicht geschmückt. Danach hatten wir Zeit, um uns einzurichten, weil es nachher mit dem Abendessen weiterging.

Kurz nach 19.00 Uhr trafen wir uns, um den Kreuzweg zu beten, den wir im Zug vorbereitet haben. Dieser hat uns sehr gut gefallen, weil er sehr persönlich war und jede ihre Inputs eingebracht hat. Wieder in der Sonnenau angekommen, machte Sr. M. Selina eine kurze Hausführung. Nach dem Abendgebet hatten wir noch Zeit für uns und um die Dankeskärtli zu schreiben.

 

Karsamstag, 15.04.2017

Nach einem stärkenden Frühstück hat Sr. M. Selina eine kurze Beichteinführung mit vielen interessanten Impulsen mit uns gemacht. Danach hatten wir zwei Stunden Freizeit, in der jede machen durfte, was sie wollte. Man konnte beichten, in den Schönstatt-Verlag gehen oder sonstige Sachen einkaufen. Um 12 Uhr haben wir uns dann wieder für ein leckeres Mittagessen getroffen.

Nach dem Mittagessen gingen wir  auf Berg Schönstatt ins Pater-Kentenich-Haus. Da haben wir mit den „Fünf-Schritte-Karten“ viele interessante Texte gelesen. Im  Pater-Kentenich-Haus hat es viele persönliche Sachen von Pater Kentenich: Kleidung aus dem Gefängnis, einen Schreibtisch, Schreibzeug und Büchlein und noch vieles mehr.

Danach besuchten wir Sr. M. Doria. Sie erzählte uns viel von Pater Kentenich und von der Schönstatt-Pädagogik. Wir durften auch Fragen stellen über Schönstatt. Nach dem Besuch bei Sr. M. Doria gingen wir in die Wohnung von Pater Kentenich im Schulungsheim. Dort haben wir einen Film geschaut und durften in die Wohnung von Pater Kentenich. Danach gingen wir wieder zurück in die Sonnenau und assen ein feines Abendessen.

Nach dem Abendessen machten wir uns auf den Weg zur Anbetungskirche auf Berg Schönstatt. Dort haben wir einen beeindruckenden Osternachtssgottesdienst mitgefeiert. Später in der Sonnenau haben wir miteinander Ostern gefeiert, mit schönen Gesprächen und dazu feinen Osterhasen.

Ostersonntag, 16.04.2017

Nach einer eher kurzen Nacht trafen wir uns schon um 08:30 Uhr zum Morgengebet in der Hauskapelle. Danach gab es zur Feier des Tages ein leckeres Frühstück. Danach ging es auch schon gleich weiter: Gemeinsam lernten wir mehr über das Werden Schönstatts, das man an 5 geöffneten Türen festmachen kann. Wir hörten auch etwas über die marianische Kongregation und das Verhältnis von Pater Kentenich zu seinen Schülern.

Um 10.30 Uhr besuchten wir gemeinsam den Familiengottesdienst in der Pilgerkirche. Viele kleine Kinder haben den Gottesdienst sehr schön mitgestaltet. Anschliessend hatten wir die Möglichkeit, an der Ostereiersuche auf der Osterwiese teilzunehmen oder über den Fernseher den päpstlichen Segen zu empfangen. Gleich darauf gab es auch schon das Mittagessen mit einem leckeren Nachtisch.

Nach einer längeren Mittagspause trafen wir uns wieder. Zusammen schauten wir einen kurzen Film an, in dem Frau Maria Rebbe von ihrer Begegnung mit Pater Kentenich, die nur ein Tag vor seinem Tod war, erzählt. Um noch ein bisschen Bewegung zu kriegen, machten wir draussen einen Spaziergang und hörten zu fast jedem Gebäude eine lustige Geschichte über Pater Kentenich oder seine Schüler.

Nach dem Nachtessen machten wir uns auf den Weg zum Grab vom Gründer Schönstatts. Während wir durch den Wald wanderten, konnten wir den Sonnenuntergang beobachten. Am Grab hatten wir die Möglichkeit, Pater Kentenich einen persönlichen Brief zu schreiben. Am späteren Abend vergnügten wir uns bei einem lustigen Spieleabend. Müde aber glücklich gingen wir zu Bett.

Ostermontag, 17.04.2017

Frisch und munter starteten wir mit dem Morgengebet in den Tag. Wer wollte, konnte vorher noch ins Urheiligtum in den Gottesdienst gehen. Nach dem Morgengebet hat es ein leckeres Frühstück gegeben. Dann ging es schon ans Aufräumen und Einpacken. Als dies gemacht war, hat Sr. M. Selina uns noch eine Powerpoint-Präsentation gezeigt, in der es darum ging: „Wir sind die neue Generation“ → durch Selbsterziehung zu einem königlichen Lebensgefühl. Nach dieser interessanten Präsentation machten wir uns schon auf den Weg zum Zug. Die Zugfahrt war lustig aber auch sehr anstrengend. Nach etwa 6 Stunden Zug fahren, mussten wir uns schon verabschieden.