natürlich.einfach.göttlich
Eine Alphütte und Alpkapelle mitten in den Bündner Bergen – auf über 2000m über Meer.
natürlich.einfach.göttlich.
Durch die Initiative von über 20 Ehrenamtlichen aus der ganzen Schweiz wird die Infrastruktur und der Unterhalt der Alp da Stierva besorgt. Die Gruppe meist junger Erwachsener bildet das Alp-Team unter der Leitung von Roman Rieger und engagiert sich voller Begeisterung für die spannenden Aufgaben auf der Alp. Von Seiten der Schönstatt-Patres werden sie von Pater Raffael Rieger begleitet. Drei Leitworte aus dem Leitbild drücken den Kern des Anliegens der Alp da Stierva aus. Sie greifen auf das ursprüngliche Anliegen zurück und bringen es auf den Punkt.
natürlich.
Die Alp da Stierva ist ein Ort, an dem die Natur auf intensive Weise erlebbar wird. Solche Orte werden von Kindern und Jugendlichen immer seltener erlebt und sind deshalb sehr attraktiv. Auch ist die Natur für viele Menschen ein Ort an dem Gottes Nähe spürbar wird.
einfach.
Als Kontrapunkt zu unserem konsumorientierten und technisierten Leben wird der Aufenthalt auf der Alp da Stierva bewusst einfach gehalten. Hier gibt sich die Chance, sich selber, dem gegenüber in der Gruppe und Gott immer wieder neu zu begegnen, ungestört von Handy, etc.
göttlich.
Dieses letzte Leitwort bringt zum Ausdruck, dass die Alp da Stierva ein Ort sein will, an dem sich Menschen auf Gott ausrichten können. Hier soll Glauben in einer freudigen und „heimeligen“ Atmosphäre erlebbar werden. Natürlich können die Leitworte auch als Wortfolge gelesen werden und lassen viel Raum zur Interpretation offen.
An diesen Grundsätzen halten wir fest:
- Die Alp da Stierva ist eine um 1912 erbaute alte Sennhütte. Sie soll ihren ursprünglichen Charakter nach Möglichkeit bewahren. Bewusste Einfachheit prägt diesen Ort entscheidend mit. Auch soll jeder Aufenthalt im Einklang mit der Natur gestaltet werden. So wird ein Abstand vom Alltag durch das einfache Leben ermöglicht.
- Die Alp da Stierva hat ein pädagogisch – religiöses Anliegen: Sie soll dem schönstättischen Grundziel: „Der neue Mensch in der neuen Gemeinschaft“ dienen. Sie soll ein Ort der Selbstentwicklung junger Menschen und der guten Gemeinschaft sein. Auch bietet sich der Ort an um religiöse Erfahrungen in der Natur zu machen.
- Die Alp da Stierva soll ihr „Image“ nicht verleugnen, denn sie wurde vorwiegend von Jugendlichen auf- und ausgebaut. Die Einrichtungen sind einfach und oft improvisiert. Vorstellungen vom „perfekten Lagerhaus“ sind fehl am Platz.
- Die Hütte hat keinen elektrischen Strom und soll auch in Zukunft ohne Elektrizität auskommen. Gekocht und geheizt wird vorwiegend mit Holz. Die Beleuchtung funktioniert mit Kerzen oder Gaslampen. (Gas ist beim Kochen Ausweich- und Ergänzungsmöglichkeit und als Kapellenheizung einzig möglich). Die Alp bietet die Chance einen medienfreien Ort und eine medienfreie Zeit zu verbringen (keine Handys, mp3 Player, Laptops, etc.). Im Blick auf den Sicherheitsaspekt ist es für die Leitungspersonen sinnvoll ein Handy dabei zu haben (es besteht eine Lademöglichkeit). Der Gerator wird nur für Unterhaltsarbeiten eingesetzt und steht deshalb den Gruppen nicht zur Verfügung.
- Die Besucher und Besucherinnen der Alp da Stierva leben dort nicht nur für sich allein. So gilt es den Kontakt zum Dorf, zu den Nachbarn usw. zu pflegen. Z.B. macht es Sinn, im „Volg-Laden“ in Stierva einzukaufen.
Verabschiedet vom Kernteam 27.11.07
Alp da Stierva: Maria Maggiore in den Alpen
Was die kleine Kapelle auf Alp da Stierva mit der ältesten Marienkirche Roms verbindet, ist der Name: «Maria zum Schnee». Gemäss einer Legende steht am Anfang der römischen Kirche ein Schneewunder. Auf der Alp da Stierva, auf beinahe 2100 m gelegen, ist Schnee über lange Zeit des Jahres selbstverständlich. So trägt das alte Gnadenbild wie jenes in Rom den Titel «Maria zum Schnee». Neben ihm hängt das Bild der Gottesmutter von Schönstatt, ein Bild, das über lange Jahre in einer Schulstube von Stierva gehangen hat, wo ein Verwandter des Schönstattpaters Oskar Brenn unterrichtete. Durch Pater Brenn, der aus Stierva stammt, sind die Schönstattpatres 1966 Besitzer der alten Alphütte und der dazugehörigen Kapelle geworden.
Renovationsbedarf
Durch diesen Besitzerwechsel begann sich auf der ob Tiefencastel gelegenen Alp ein ganz neues Leben zu entfalten. Jeden Sommer bevölkerten nun unternehmungslustige Gymnasiasten unter der Leitung von Pater Oskar Brenn die alte Hütte. Zuerst musste die Alphütte für die neue Nutzung wohnlicher und einladender gestaltet werden. Unterdessen war Pater Josef Banz zuständig für die männliche Schönstattjugend und seitens der Patres auch der Verantwortliche für die Alp da Stierva. Es gelang ihm, immer mehr Jugendliche zu gewinnen, die in Arbeitseinsätzen selber am Umbau der Alp mithalfen oder Fachkräfte aus ihrem Bekanntenkreis für besondere Ausführungen mobilisieren konnten.
Etwa ab 1980 wurde auch die verfallene Kapelle, deren älteste Teile aus dem 17. Jahrhundert stammen, in die Erneuerung miteinbezogen. Der Zustand der Kapelle war so bedenklich, dass sie nicht mehr für Gottesdienste brauchbar war: durch das Dach und die bergseitige Mauer drang Wasser ein, die Holzdecke hing schief im Gewölbe. Da war also grundlegende Renovation nötig!
Die bergseitige Aussenwand wurde durch eine tiefe Sickerleitung trockengelegt und erneuert. Im Innern war der von der Nässe zerstörte Holzboden zu ersetzen, im Altarbereich durch einen Steinplattenboden, im Chor durch einen «Holzklötzliboden». Die Decke stellte an die Freizeit-Handwerker besondere Herausforderungen: Die alten Bretter, welche noch in einem guten Zustand waren, sollten wieder verwendet werden. Mit einem neuen, etwas angehobenen Oberbau sollte der Raum an Höhe gewinnen. Auch das Dach, vorher ein löchriges Blechdach, wurde kunstvoll erneuert. Ein Schindelmacher aus Niedervaz stellte die Schindeln her und kam auf die Alp, um die arbeitenden Jugendlichen im korrekten Aufbau des Daches anzuleiten.
Fachleute gefragt!
Eine besondere Geschichte rankt sich um den Glockenturm. In einem Baulager wurde ein erster Turm in der ungefähren Form von heute aufgemauert, was den Laienmaurern aber nicht recht gelang. In der folgenden Woche gingen Fachleute ans Werk, die wie gerufen auf der Alp auftauchten: ein Maurer aus Deutschland und ein Strassenbauer, der sich auskannte beim Aufbau von Natursteinmauern. Das wackelige Bauwerk wurde nochmals abgebrochen und in wenigen Tagen fachmännisch der neue Turm aufgebaut.
In diesem Turm hängen neun Glocken für ein Glockenspiel. Die Konstruktion für deren Befestigung und für ein einwandfreies Spielen stellte Schreiner und Schlosser vor eine grosse Herausforderung. Sie lösten ihre Aufgaben allerdings bestens und führten alles zum Abschluss, so dass zu einer Kapellen-Glockenweihe eingeladen werden konnte. Diese Glockenweihe wurde von Pfarrer Josef Schärli vorgenommen.
Ein Ort der Ruhe und der Besinnung
Was bedeutet die Alpkapelle den jungen Menschen, die heute ihre Freizeit und die Zeit der Besinnung und Orientierung auf der Alp da Stierva verbringen? Dazu schreibt der jetzt zuständige Schönstattpater Raffael Rieger: „Die Kapelle auf der Alp Stierva ist für uns junge Menschen ein Ort der Ruhe und Besinnung auf das eigene Leben. Immer ist es eine ganz besondere Stimmung, wenn wir am Abend im Dunkeln von der Hütte rübergehen zur Kapelle. Die Sterne in ihrer Fülle erscheinen uns viel näher als sonst. Vom Tal her leuchten einige Lichter, sonst ist es ganz dunkel. In der nur von Kerzen beleuchteten Kapelle breitet sich eine fast ‚weihnächtliche’ Stimmung aus. Gott und die Gottesmutter sind einfach nahe. Der Gesang, die Ruhe, das Gebet lässt einem zu sich und zu Gott kommen.“
Alpteam und Alpfest
Seit 2007 wird die Alp da Stierva von einem «Alpteam» betreut. Dieses hat vergangenen Sommer zum Kirchenfest der Kapelle zu einem Alpfest eingeladen. Darüber berichtet Pater Raffael Rieger:
„Nach einigen Jahren Pause konnte dieses Jahr am 3. August wieder ein ‚Stierver Alpfest’ stattfinden. Am 5. August feiert die Kapelle auf der Alp ihr Kirchenfest: Maria zum Schnee. Darum begann das Alpfest auch mit einem Gottesdienst vor der Alpkapelle. Mitgestaltet wurde die Eucharistiefeier von einer Gruppe junger Familien vorwiegend aus dem Alpteam, die das Alpfest organisierten. Sie bereicherten die Feier durch ihre ganz persönlichen Erfahrungen, die sie auf der Alp Stierva gemacht hatten. Viele Beispiele zeigten, wie wichtig ‚die Alp’ für viele ist, weil da tiefe, herzbewegende Dinge für ihr Leben geschehen sind. Neben diesen Freunden der Alp vor allem aus der Ostschweiz kommend, sind etliche Familien aus dem Dorf der Einladung zum Alpfest gefolgt, so dass wir alle zusammen ca. 70 Personen waren…. Es waren Stunden der Begegnung. Dorfbewohner mit Alpliebhabern und umgekehrt.“
Unterdessen wird auf Alp da Stierva wieder recht viel Schnee liegen, Alphütte und Kapelle werden einen langen ruhigen Winter erleben, bis wieder verschiedenste Gruppen junger Menschen den beschwerlichen Weg hinaufsteigen, um abseits der lauten Welt Stunden froher Gemeinschaft zu erleben. Sie werden auch die Kapelle «Maria zum Schnee» besuchen und in der abgeschiedenen Ruhe Gott und der Gottesmutter näher kommen.
Zusammengestellt von Toni Loser
Ganz in der Nähe der Alphütte steht die Kapelle „Tgaplotta“, die um 1700 erbaut und um 1845 und 1983 renoviert worden ist. Die Gruppen, die auf die Alp kommen, freuen sich, die Kapelle während ihres Aufenthaltes benutzen zu können.

Schutzherrin der Alpkapelle ist die „Nossadonna dalla Neiv“, das heißt: „Unsere Liebe Frau vom Schnee“. Durch Schneefall zeigte die Muttergottes am 5. August 350 in Rom, wo sie ihre Kirche haben möchte. Das ist heute die berühmte Basilika Santa Maria Maggiore. Auf der Alp Stierva ist es die Zeit, da die Bauern das Heu ernten und da oft auch mal im August Schnee fällt. Viele Kühe weiden in der Nähe. Alle zwei Jahre findet im Umkreis des 5. August das Alpfest statt mit Messfeier und Alpsegen.
Träger der Kapelle ist die kirchliche „Stiftung Tgaplotta“. Diese wurde im Jahr 2000 gegründet. Sie dient dem Unterhalt der Kapelle, sowie des Glockenturms und der Sakristei-Hütte, die ebenfalls zur Stiftung gehören. Die Sakristei kann auch für Gruppen- und Beichtgespräche benutzt werden.
Die Stiftung benötigt 50 000 Franken Grundkapital.
Sind Sie bereit uns zu unterstützen? Wir bedanken uns von Herzen für jede Spende!
Stiftungspräsident:
Pater Raffael Rieger, Langgasse 21, 9008 St. Gallen
Bankkonto:
Graubündner Kantonalbank, Kontonummer: 10 325.950.300
IBAN: CH5300774010325950300
Stiftung Alpkapelle Tgaplotta, 7459 Stierva
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Im Schnee: Herbstlager 2016
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Unsere Preise
Es gelten für alle Gruppen dieselben Preise, abhängig von der Altersstufe:
Kinder
bis 6 Jahre- Preis in Euro: gratis
Jugendliche
7-16 Jahre- Preis in Euro: 10 €
junge Erwachsene
17-25 Jahre- Preis in Euro: 12 €
Erwachsene
ab 26 Jahre- Preis in Euro: 16 €
Mindestbetrag
Der Mindestbetrag pro Nacht beträgt 40Fr. / 40€ Personenzahl unabhängig
Im Preis inklusive sind folgende Leistungen:
- Übernachtung (Mindestens Schlafsack mitbringen – Decken und Zusatzdecken sind vorhanden)
- Brennholz
- Gas für Küche
- Kerzen und Gas für Licht
- Küchentüchlein
- Spülmittel
- übliche Gewürze
- Toiletten-Papier
- Quellwasser von bester Qualität
Nicht im Ansatz inbegriffen sind:
Es muss eine Fahrbewilligung für die Alpstrasse zur Alp gelöst werden. Sie ist in den Gasthäusern oder im Laden von Stierva erhältlich und kostet 10 oder 20 Fr. je nach Dauer des Aufenthalts.
Hinweise für Hüttengäste:
Damit die Alp für alle Gäste zu einem angenehmen Aufenthalt wird, bitten wir Sie unsere Hinweise für Hüttengäste Hinweise für Hüttengäste 05_2018 zu beachten.
Brennholz:
Jede Gruppe füllt den Vorrat in der Küche und unter der Treppe nach. Bitte nur vom Holzlager des entsprechenden Jahres Holz nehmen (ist angeschrieben). Da das Holz auf die Alp gebracht und in Handarbeit zugeschnitten werden muss, bitte sparsam damit umgehen.
Reinigung:
Hütte beim Verlassen geordnet und sauber zurücklassen.
Abfallentsorgung:
Anleitung für die Abfall-Trennung liegt in der Hütte auf. Restmüll gehört in den Mülleimer. Die dazu vorhandenen gebührenpflichtigen Kehrichtsäcke verwenden und beim Volg in den Unterflurcontainer werfen.
Zahlungsformalitäten – Achtung neue IBAN
Schweiz (Postcheckkonto):
Verein Alp Stierva St. Gallen
Kontonummer: 15-796781-9
IBAN: CH77 0900 0000 1579 6781 9
Ausland:
Verein Alp Stierva St. Gallen
BIC: POFICHBEXXX
IBAN: CH77 0900 0000 1579 6781 9
Buchungs- und Belegungsplan
Sehen Sie wann die Hütte bereits gebucht ist und wählen Sie die gewünschten Tage aus, die Sie auf der Alp verbringen möchten.
Buchungskriterien
Die Alp da Stierva soll in erster Linie der Jugend der Schönstattbewegung dienen. Sie soll den Jungendlichen eine Erfahrung von Naturverbundenheit, Gemeinschaft und Gottesnähe ermöglichen.
Die Alp da Stierva wird nicht als „Partyhütte“ vermietet.
Mit ihrer Infrastruktur bietet die Hütte Platz für etwa 17 Personen.
Um ihrem primären Ziel gerecht zu werden, werden bis zum Stichtag die Reservationen von Jugendgruppen der Schönstattbewegung mit höherer Priorität behandelt. Nach Ablauf des Stichtages werden Anfragen aller anderen Gruppen berücksichtigt.
Stichtag für die kommende Saison ist jeweils der 15. Dezember davor
Die Hütte kann nur in der Zeit der Hütten-Saison gemietet werden:
Saisonstart: anfangs Juni
Saisonschluss: Mitte Oktober
Kontakt
Michael Nef, St. Gallen
Tel. 0041 (0)71 534 07 75
alp@schoenstatt.ch
Anreise ist ab 12 Uhr möglich. Abreise muss vor 12 Uhr erfolgen.
Abreisetag beim Buchen nicht markieren!
Alpfest

Alle zwei Jahre - unser Alpfest
Alle zwei Jahre laden wir alle ein mit uns auf der Alp da Stierva zu feiern.
Programm:
- Festgottesdienst bei schönem Wetter unter freiem Himmel ansonsten in der Alphütte
- anschliessend Mittagessen für alle
An diesem Tag ist das Befahren der Alpstrasse gratis – Bildung von Fahrgemeinschaften ist erwünscht.
Infos zum aktuellen Alpfest, siehe unter News oder im Veranstaltungskalender.
Aktivitäten: Drei Wandervorschläge
Empfehlung: Karten von der App Schweiz Mobil herunterladen
Haftung: Die vorgeschlagenen Wanderwege sind auf eigene Gefahr und eigenes Risiko zu begehen. Der Verein Alpteam lehnt jegliche Haftung ab.




























