Willkommen auf dem Berg Sion in Horw

„Die wahren Mittelpunkte der Geschichte sind die stillen Gebetsorte der Menschen. Hier geschieht Grösseres und für Leben und Sterben Entscheidenderes als in den grossen Hauptstädten, wo man meint, am Puls der Zeit zu sitzen und am Rad der Weltgeschichte zu drehen.“
Johannes Paul II.

Aktuell

Veranstaltungen

  • Vorabendliche Christmette

    Am Sonntag, 24. Dezember 2017, feiern wir eine vorabendliche Christmette im Heiligtum auf Berg Sion....

    24. Dezember um 17:00 - 18:00
  • Dankgottesdienst

    Singen bei der Krippe Dankgottesdienst fürs vergangene Jahr Am Sonntag, 31. Dezember 2017, feiern w...

    31. Dezember um 17:00 - 18:00
  • Erziehung konkret – Schulkind

    Freiheit und Verantwortlichkeit!  Sie suchen Wege, Ihr Kind aktiv zu unterstützen, ein gelingendes...

    13.01.2018 um 13:00 - 17:30

Angebote

Die Freude des Evangeliums

Papst Franziskus will mit seinem Schreiben „Die Freude des Evangeliums/ Evangelii gaudium“ einen Erneuerungsprozess in der Kirche anstoßen und zu einer neuen Etappe der Evangelisierung der Welt einladen. Evangelisierung wie Erneuerung beginnen für ihn mit der Vertiefung der persönlichen Christusbeziehung.

„Ich lade jeden Christen ein, gleich an welchem Ort und in welcher Lage er sich befindet, noch heute seine persönliche Begegnung mit Jesus Christus zu erneuern oder zumindest den Entschluss zu fassen, sich von ihm finden zu lassen, ihn jeden Tag ohne Unterlass zu suchen. Es gibt keinen Grund, weshalb jemand meinen könnte, diese Einladung gelte nicht ihm … Wer etwas wagt, den enttäuscht der Herr nicht, und wenn jemand einen kleinen Schritt auf Jesus zu macht, entdeckt er, dass dieser bereits mit offenen Armen auf sein Kommen wartete.“ (Nr. 3)

„Kraft der empfangenen Taufe ist jedes Mitglied des Gottesvolkes ein missionarischer Jünger geworden (vgl. Mt 28,19). Jeder Getaufte ist … aktiver Träger der Evangelisierung, und es wäre unangemessen, an einen Evangelisierungsplan zu denken, der von qualifizierten Mitarbeitern umgesetzt würde, wobei der Rest des gläubigen Volkes nur Empfänger ihres Handelns wäre. … Jeder Christ ist in dem Mass Missionar, in dem er der Liebe Gottes in Jesus Christus begegnet ist.“ (EG 120)

Wir laden zu 3 Gesprächsabenden auf Berg Sion in Horw ein. Wie gewohnt werden wir nach einer Einführung gemeinsam Texte lesen und uns darüber austauschen. Einzelne Themen werden mit Impulsen vertieft.
Wir freuen uns auf die Begegnungen und Gespräche!

P. Edwin Germann / Dr. Maria Hässig

Termine (Schönstatt-Patres Berg Sion Horw):
Freitagabend, 29. September, 20. Oktober und 17. November 2017, 19.15 – 21.30 Uhr
Keine Anmeldung erforderlich.
Kosten: Kollekte

Am 3. und 24. Juli 2017 haben wir über „Die Freude des Evangeliums“ auf Radio Maria gesprochen. Die Sendungen können hier nachgehört werden: http://www.radiomaria.ch/de/apostolische-lehrschreiben-evangelii-gaudium-von-papst-franziskus-mit-maria-haessig-und-p-edwin

 

Pilgern

Pilgern zu Marienwallfahrtsorten in der Zentralschweiz geht weiter ….

Wir pilgern zu bekannten und weniger bekannten Marienkapellen in der Zentralschweiz. Unterwegs hören wir Impulse, halten Stille und danken und bitten in unseren Anliegen.

„Das Leben selbst ist eine Pilgerreise und der Mensch ist viator,
ein Pilger auf der Straße nach dem ersehnten Ziel.“
(Papst Franziskus)

04. März 2017: von Ballwil zur „Maria zum Schnee“ /Ibenmoos, 13.00-17.00 Uhr, Treffpunkt 13 Uhr vor der Kirche in Ballwil
06. Mai 2017: von Oberägeri zu Unserer lieben Frau von Einsiedeln, 10.10 – 15.30 Uhr, Treffpunkt Oberägeri Station (Bus)
17. Sep. 2016: Wallfahrtstag auf Berg Sion. Nähere Informationen unter  Veranstaltungskalender

Nähere Informationen entnehmen Sie bei der entsprechenden Veranstaltung oben unter ‚Aktuell‘.
Wir bitten Sie, sich bis 3 Tage vor dem Pilgertag bei Maria Hässig, Schädrütihalde 9, 6006 Luzern, maria.haessig(at)bluewin.ch anzumelden. So wissen wir, wen wir jeweils vor Ort erwarten dürfen.

Leitung: P. Edwin Germann; Dr. Maria Hässig
Unkostenbeitrag: Kollekte
Versicherung ist Sache der Teilnehmerin/ des Teilnehmers

„Wir gehen, wir müssen suchen. Aber das Letzte und Eigentliche kommt uns entgegen, sucht uns, freilich nur, wenn wir ihm entgegen gehen.
(Karl Rahner)

Meditative Eucharistiefeier
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Ab Januar 2017 feiern wir neu jeden letzten Mittwochabend im Monat um 19.30 Uhr im Heiligtum eine besinnliche Eucharistiefeier. Stille, Taizé- und andere Lieder prägen die Liturgie.

Termine:
25. Januar 2017
22. Februar 2017
29. März 2017
26. April 2017
31. Mai 2017
28. Juni 2017
27. Juli 2017
30. August 2017
Septembertermin entfällt
25. Oktober 2017
29. November 2017
Dezembertermin entfällt

Leitung: Schönstatt-Pater, Dr. Maria Hässig und weitere Personen

Die Freude der Liebe

Das postsynodale Schreiben „Amoris laetitia / Die Freude der Liebe“ ist inhaltlich sehr dicht, anregend und umfangreich. Papst Franziskus lädt uns ein, „es (nicht) hastig ganz durchzulesen. Sowohl für die Familien als auch für die in der Familienpastoral Tätigen kann es nutzbringender sein, wenn sie es Abschnitt für Abschnitt geduldig vertiefen“ (AL 7).

Dieses Anliegen greifen wir weiter auf. Nach 5 wertvollen und Gesprächsintensiven Abenden in Horw und 3 Nachmittagen in St. Gallen bieten wir 2 Abende im Reusshaus (St. Karlistrasse 11) Luzern, 2 Nachmittage im Haus Schönstatt in Brig und 1 Nachmittag in der Pfarrei Gossau SG an. Nach einer Einführung lesen wir gemeinsam Texte, vertiefen einzelne Themen in einem Impuls und kommen darüber ins Gespräch.

Termine Reusshaus:
Donnerstag: 26. Januar 2017, 19.00-21.00 Uhr
Donnerstag: 16. Februar 2017, 19.00-21.00 Uhr

Termine Haus Schönstatt, Brig:
Samstag, 4. Februar 2017, 14.00-17.00 Uhr
Samstag, 25. Februar 2017, 14.00-17.00 Uhr

Termin Pfarrei Gossau SG:
Samstag, 11. März 2017, 14.00-17.00 Uhr

Es können auch einzelne Abende bzw. Nachmittage besucht werden.
Mehr Informationen entnehmen Sie dem Veranstaltungskalender und bei den einzelnen Veranstaltern.

Wir sind offen, auch in Ihrer Pfarrei, in Ihrer Bewegung, Gemeinschaft oder Gruppe über Amoris Laetitia zu sprechen.

Leitung: P. Edwin Germann; Dr. theol. Maria Hässig

 

Nach den 5 Abenden auf Berg Sion in Horw meinte eine Teilnehmerin:
„Amoris laetitia“ ist eine echte Ermutigung, Stärkung und Herausforderung für uns Familien.
600 Jahre Bruder Klaus - 500 Jahre Reformation
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Im Jahr 2017 begehen wir 600 Jahre Bruder Klaus und 500 Jahre Reformation.
Wir wagen einen Blick in die damalige Zeit und versuchen, Br. Klaus aus seiner Zeit zu verstehen und neu kennen zu lernen. Die Mystik des Alltags nach Johannes Tauler verbindet den Br. Klaus und die Reformation. Wir schauen das Leben dreier wichtiger Reformatoren an. Alle drei sind bestrebt, die Kirche vom Ursprung her zu erneuern.
Und heute? Papst Franziskus will mit seinem Schreiben „Die Freude des Evangeliums“ einen Reform- und Erneuerungsprozess in der Kirche anstoßen. Dieser Prozess beginnt für ihn mit der Vertiefung der persönlichen Christusbeziehung.

„Ich lade jeden Christen ein, gleich an welchem Ort und in welcher Lage er sich befindet, noch heute seine persönliche Begegnung mit Jesus Christus zu erneuern oder zumindest den Entschluss zu fassen, sich von ihm finden zu lassen, ihn jeden Tag ohne Unterlass zu suchen. Es gibt keinen Grund, weshalb jemand meinen könnte, diese Einladung gelte nicht ihm … Wer etwas wagt, den enttäuscht der Herr nicht, und wenn jemand einen kleinen Schritt auf Jesus zu macht, entdeckt er, dass dieser bereits mit offenen Armen auf sein Kommen wartete.“ (Nr. 3)

„Jedes Mal, wenn wir versuchen, zur Quelle zurückzukehren und die ursprüngliche Frische des Evangeliums wiederzugewinnen, tauche neue Wege, kreative Methoden, andere Ausdrucksformen, aussagekräftigere Zeichen und Worte reich an neuer Bedeutung für die Welt von heute auf. In der Tat, jedes echte missionarische Handeln ist immer ‚neu’.“ (Nr. 11)

„In jeglicher Form von Evangelisierung liegt der Vorrang immer bei Gott, der uns zur Mitarbeit mit ihm gerufen und uns mit der Kraft seines Geistes anspornt.“ (Nr. 12)

Termine:
Samstag 21. Januar, 14.00-17.00: Die Sehnsucht nach dem ‚einig Wesen’ – Bruder Klaus und seine Zeit
Samstag 11. Februar, 14.00-17.00: Erneuerung vom Ursprung her – Martin Luther, Huldrich Zwingli und Johannes Calvin
Freitag 10. März, 19.15-21.30: Die Freude des Evangeliums

Am Samstagnachmittag besteht jeweils die Möglichkeit, im Anschluss an das Gespräch den Gottesdienst um 17.15 Uhr mitzufeiern.
Sie können auch an einzelnen Terminen teilnehmen.
Anmeldung ist keine erforderlich.

Kurskosten: Kollekte

Leitung: P. Edwin Germann; Dr. theol. Maria Hässig
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Mutter- / Elternsegen

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Segensfeier für Frauen und Familien, die ein Kind erwarten

Leben braucht Zuwendung, Wertschätzung, Liebe.
Leben braucht Segen. In allen seinen Phasen, besonders aber da, wo es auf andere angewiesen ist.
Leben braucht Segen. Den Schutz und die Hilfe dessen, von dem alles Leben kommt.
Leben braucht GOTTES SEGEN. 

 

Die erste Segensfeier hat am 22. Januar 2017 stattgefunden. Es war eine schöne und besinnliche Feier. Wir werden das Angebot weiterführen. Der nächste Termin wird voraussichtlich im September 2017 sein.

 

Erfahrungen:
„Gut zu wissen, dass Gottes Segen uns besonders in der Zeit der Erwartung unseres Kindes begleitet.“

„Der Empfang dieses Segens hat meine Zuversicht gestärkt.“ 

„Ab da konnte ich mich erst richtig auf mein Kind freuen.“

„Es ist einfach eine Beruhigung für mich, dass ich nicht alleine bin.“ 

Gebet der Eltern
Vater im Himmel,
du hast uns ein Kind anvertraut.
Dieser kleine Mensch ist Zeichen unserer Liebe und dein Geschenk an uns.
Hilf uns, unser Kind in Freude anzunehmen.
Hilf uns, gute Eltern zu sein und unserem Kind alles zu geben,
was es auf seinem Weg in diese Welt braucht.
Maria, Mutter Gottes,
du unsere Mutter,
dir vertrauen wir uns und unser Kind besonders an.
Sei uns mit deiner Liebe nahe. Begleite uns in der Zeit der Erwartung und Geburt unseres Kindes.
Schenke ihm ein erfülltes und glückliches Leben und lass es zum Segen werden für alle,
die ihm auf seinem Lebensweg begegnen.
Schenke uns und unserem Kind jeden Tag deinen mütterlichen Segen.
Amen.
Samstagsgespräch

„Man braucht nicht sonderlich viel Welt- und Menschenkenntnis zu haben,
um sich klar darüber zu werden,
dass unsere Zeit mit all ihrem Fortschritt,
mit allen ihren Entdeckungen den Menschen die innere Leere
nicht nehmen kann.“
(P. J. Kentenich)

Gespräch ist gemeinsames Leben

Vielleicht ein Gespräch über Gott und die Welt. Auch weiterhin sind Sie jeden Samstagnachmittag (oder neu auch am ersten und zweiten Freitagabend im Monat) auf den Berg Sion zum Gespräch eingeladen. Es geht um unser Menschsein, das immer vielfältig und widersprüchlich ist und gerade deshalb immer wieder neu befragt, geformt, gestaltet werden muss. Alleine auf alles eine Antwort finden zu müssen, überfordert rasch. Deshalb tun wir es gemeinsam, mit Blick auf Maria und Jesus.


Erster Samstag im Monat 14.00-17.00 bzw. erster Freitagabend im Monat von 19.00-21.00 Uhr
Leitung:  P. Dr. Werner Hegglin, Berg Sion; Christoph Schwyzer, Luzern; Hansruedi von Reding, Stans
Die Texte für den ersten Samstag können direkt bei der Veranstaltung bezogen werden.

 

Zweiter Samstag im Monat 14.00-17.00 bzw. zweiter Freitagabend im Monat 19.00-21.00 Uhr
Leitung: P. Dr. Werner Hegglin, Berg Sion

 

Dritter Samstag im Monat 14.00-17.00
„Niemand hat Gott je gesehen.“ „Gott betrachtete alles, was er geschaffen hatte, und er hatte Freude daran: alles war sehr gut.“ (Bibel)
Himmel und Erde sind ein Geschenk. Ein unendlich grosses Geschenk. Noch haben wir es nicht ganz zerstört, nicht vollständig verschmutzt. Also, hinaus: Was gibt es Schöneres, als auf dieser Erde, unter diesem Himmel unterwegs zu sein und all dem zu begegnen, was Er erschaffen hat? Niemand hat Gott je gesehen, heisst es in der Bibel. Aber könnte es nicht sein, dass wir, aufmerksam durch Seine Schöpfung gehend, Schritt für Schritt Ihm näher kommen und merken: Beziehungen machen reich?

Leitung: P. Dr. Werner Hegglin, Berg Sion; Verena Gehrig, Adligenswil

 

Vierter Samstag im Monat 14.00-17.00
„Der Grad unseres Fortschrittes in den Wissenschaften muss der Grad unserer inneren Vertiefung, unseres seelischen Wachstums sein.“ (P.J.Kentenich)
Pater Josef Kentenich war ein begnadeter Redner. Er hatte stets „die Hand am Puls der Zeit und das Ohr am Herzen Gottes“. In seinen Vorträgen, die später in Buchform veröffentlicht wurden, weist er mit erschreckender Genauigkeit auf die Néte der heutigen Menschen hin: „Die innere Haltlosigkeit bei äusserer Selbständigkeit liegt begründet und ist verwurzelt in der Heimatlosigkeit des modernen Menschen.“ Pater Kentenich lässt uns aber nicht im Regen stehen. Gemeinsam lesen wir in seinen Schriften, schöpfen Hoffnung und Vertrauen.

Leitung: Edwin Germann, Berg Sion; P. Dr. Werner Hegglin, Berg Sion

weitere Infos:
Die Samstagsgespräche sind unentgeltlich. Kollekte. Ohne Anmeldung. Sie können an jedem Samstag beginnen / an jedem Samstag aufhören. Es braucht keine Fachkenntnisse, ein waches Herz genügt.

Sommerpause 1. Juli – 31. August 2017.

Jeden Samstag 17.15 Uhr Gelegenheit zur Eucharistie.

Adresse:
Schönstatt-Patres
Berg Sion
Mätthihalde
6048 Horw
Tel: 041 349 50 42 (P. Werner Hegglin)

 

 

Exerzitien im Alltag
Die barmherzige Dreieinigkeit / Sr. Caritas Müller

Die barmherzige Dreieinigkeit / Sr. Caritas Müller

 

„Um fähig zu sein, die Barmherzigkeit zu leben,
müssen wir also zunächst auf das Wort Gottes hören.
Das heißt, wir müssen den Wert der Stille wieder entdecken,
um das Wort, das an uns gerichtet ist,
meditieren zu können.“
(Papst Franziskus)

In den Exerzitien schaffen wir Raum für die Stille, mitten im Alltag, um inne zu halten und Gottes Wort auf uns wirken zu lassen.

Die Exerzitien im Alltag dauern 3 Wochen. Sie können diese Exerzitien auch zu Hause für sich machen. Für die Zeiten der Stille und Besinnung erhalten Sie ein Begleitheft. Es besteht die Möglichkeit, zwischendurch zu einem persönlichen Gespräch vorbei zu kommen.

Termine: nach Ihrer Wahl 

Leitung: P. Edwin Germann; Dr. theol. Maria Hässig

Kurskosten:  Begleitheft inkl. Versandkosten: 15.– Fr.

Kontakt: Sind Sie interessiert, dann nehmen Sie Kontakt auf mit: Maria Hässig, Schädrütihalde 9, 6006 Luzern, maria.haessig(at)bluewin.ch

„Lieben und vergeben, so wie Gott liebt und vergibt. Das ist ein Lebensprogramm, das weder Unterbrechungen noch Ausnahmen kennen darf, sondern uns dazu anspornen muss, immer weiter zu gehen, ohne jemals zu ermüden, mit der Gewissheit, dass die väterliche Gegenwart Gottes uns trägt.“
(Papst Franziskus)

Gespräch über Gottes Barmherzigkeit
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Nach 3 Abenden in Horw und einem Nachmittag in St. Gallen sind wir offen für weitere Anfragen. Das Hl. Jahr der Barmherzigkeit dauert noch bis zum 20. November, das heisst aber nicht, dass das Thema Barmherzigkeit uns nicht weiterhin begleiten darf. Das Gleichnis des barmherzigen Vaters (Lk 15,11-32) in geistlicher Deutung enthält eine Fülle von Anregungen für die eigene Gottesbeziehung, für das Selbstverständnis und das Zusammenleben mit den Mitmenschen.

Bei Interesse melden Sie sich bei der Leitung.

Leitung: P. Edwin Germann; Dr. Maria Hässig

 

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Laudato Si
Zyklus über „Laudato si“

„Gelobt seist du, mein Herr“ – so beginnt Papst Franziskus seine Enzyklika über die Sorge für die Schöpfung, für unser gemeinsames Haus. Der Papst schreibt engagiert, mit viel Herzblut und einem klaren Geist. Die Enzyklika regt an zum Nach- und Umdenken und motiviert zum Handeln. Es lohnt sich, sie zu lesen!!

Im Herbst 2015 haben wir zu 4 Gesprächsabenden über „Laudato si“ auf den Berg Sion eingeladen. Wir haben uns näher mit den ersten drei Kapiteln und dem letzten Kapitel der Enzyklika befasst. Die Themen waren Schöpfung, Zeitenstimmen, ökologische Erziehung und Spiritualität. Das Interesse war gross. Daher haben wir diese Veranstaltung auch in St. Gallen angeboten.

Auf Anfrage sind wir gerne bereit, in Ihrer Pfarrei über die Enzyklika „Laudato si“ zu sprechen. So werden wir im Herbst 2016 bei der KAB in Bürglen/Uri sein. Wir sind offen für weitere Anfragen.

Leitung: P. Edwin Germann, Dr. theol. Maria Hässig

Für die persönliche Lektüre: Laudato si : Die Umwelt-Enzyklika des Papstes. Freiburg: Herder, 2015; http://w2.vatican.va/content/francesco/de/encyclicals/documents/papa-francesco_20150524_enciclica-laudato-si.html

Persönlichkeits-Werktstatt: Sinn im Leben finden

Vorschau:

Jeder Mensch sehnt sich nach Glück und Freude. Das Gefühl einer tiefen Freude wird mir geschenkt, wenn ich Sinn in meinem Leben gefunden habe. Sinn im Leben finden, das ist nicht immer so einfach.
In der „Persönlichkeits-Werkstatt“ gehen Sie auf Sinn-Entdeckungsreise. Sie erhalten Impulse zur Selbstreflexion und für das innere Wachstum, und zwar basierend auf der Pädagogik Josef Kentenichs. Es werden auch andere Konzepte und Theorien einbezogen sowie mögliche Übungen für den Alltag aufgezeigt.

Es können einzelne Einheiten besucht werden. Sie finden jeweils abends von 19.15-21.00 Uhr statt. Bei Interesser melden Sie sich bei der Leitung.
Leitung: Dr. theol. Maria Hässig:

Erster Abend: Sag Ja!
‚Ja’ zu sich selber sagen, das tut gut, stärkt, befreit. Tatsache ist, dass wir häufig sehr überkritisch und selbstverneinend mit uns umgehen. Wie kann es uns gelingen, mit uns weniger kritisch zu sein und uns selbst ganz anzunehmen? Ein Blick auf unsere Stärken kann uns dabei helfen. Durch Impulse, Gespräche und konkrete Übungen lernen wir, zu uns selbst Ja zu sagen.

Zweiter und dritter Abend: Sich selbst und andere besser verstehen lernen
Jeder Mensch ist einzigartig und einmalig, ohne Zweifel. Im Laufe der Geschichte haben Menschen versucht, bestimmte Wesensarten und Charakteren von Menschen zusammen zu fassen. Man spricht von Typen; J. Kentenich erkennt 2 Grundtypen. Wir lernen die 9 Enneagramm-Typen und die 4 Temperamente kennen. Jeder Mensch ist ‚mehr’ als sein Typus und doch kann der Typus helfen, sich und andere in ihrem Verhalten besser zu verstehen.

Vierter Abend: Bleib nicht hinter dir zurück
Sich und ihr Leben verändern, das wollen viele Menschen. Je mehr ich meine Aufmerksamkeit auf etwas richte, desto grösser wird es. Diese Erfahrung nutzen wir, indem wir unsere Aufmerksamkeit auf unsere Stärken legen und versuchen, diese zur Entfaltung zu bringen. Wir üben auch, die Sonnenseiten unserer Schwächen zu entdecken und fragen nach der Wirkung beim Partner, bei den Kindern, Mitarbeitenden unserer Talente und Fähigkeiten.

Fünfter Abend: Was mir wert-voll ist
Jeder Mensch hat Werte. Sie sind ihm bewusst, oft aber auch unbewusst. Werte sind „dynamische Größen, Brenngläsern gleich, die die Lebenskraft der Person bündeln“. Sie sind „das, was das Herz zu erwärmen vermag.“ (U. Böschemeyer) Werte geben uns Kraft und Energie zu wachsen. Unter Anleitung gehen wir auf Entdeckungsreise unserer eigenen Werteskala: Was ist mir wichtig? Wofür setze ich mich ein? Wofür ‚brenne’ ich?

Sechster Abend: Sinn im Leben finden
Nach Viktor E. Frankl ist der Mensch letztlich und eigentlich auf der Suche nach Sinn, und er konstatiert bei vielen Menschen die Erfahrung von innerer Leere. Das Finden von Sinn im Leben ist der Grund für das Glücklichsein. Und wer will nicht glücklich sein?! Wo und wie kann ich in meinem Leben Sinn finden? Durch Impulse und Gespräche versuchen wir dem Sinn in meinem Leben auf die Spur zu kommen.

Siebter Abend: Der goldene Faden in meiner Geschichte
Wir machen vielfach die Erfahrung, dass im Moment kein Sinn im eigenen Leben sichtbar ist. Ein Rückblick in die eigene Geschichte kann helfen, den goldenen Faden, den Sinn-Faden in meinem Leben zu entdecken. Vielleicht sind es auch mehrere goldene Fäden, die zu einem Teppich gewoben werden.

Sind Sie interessiert das Angebot in Ihrer Pfarrei oder Gruppe anzubieten? Es können auch nur einzelnen Themen sein. Nehmen Sie mit der Leitung Kontakt auf.

Gottesdienste

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„Meine Seele preist die Grösse des Herrn“ (Lk 1,46)

 

Sonntags:

17.00 Uhr Eucharistiefeier mit Predigt in der Schönstattkapelle, davor eucharistische Anbetung.

 

Werktags:

Eucharistiefeier in der Schönstattkapelle:

Montag: 19.30 Uhr

Dienstag – Freitag: 07.00 Uhr

Samstag: Keine Hl. Messe in der Schönstattkapelle (Um 08.00 Uhr in der Längacherkapelle)

Jeden Montag: 18.50 Uhr Rosenkranz in der Schönstattkapelle

Jeden letzten Mittwochabend im Monat: 19.30 Uhr meditative Eucharistiefeier (Stille, Taizélieder…), ausser 27. Sept. und 27. Dez. 2017.

(Das Schönstattheiligtum ist ein Ort der Stille. Es finden dort normalerweise keine Hochzeiten und Taufen statt.)

Jeden Sonntag von 14.00-17.00 Uhr ist eucharistische Anbetung im Heiligtum.

„Ich freute mich, als man mir sagte: ‚
Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern.‘
(Ps 122,1)

 

Am 3. Maisonntag pilgern Frauen, Männer und Kinder aus Horw und Umgebung und aus der Schönstattbewegung auf Berg Sion.

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Im 2017 feiern wir 40 Jahre Heiligtum auf Berg Sion. Am 18. September 1977 wurde das Heiligtum bei strömendem Regen eingeweiht.
Der Wallfahrtstag findet in diesem Jahr am 17. September 2017 (Bettag) statt.

Seelsorge

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„Da hast du mein Klagen in Tanzen verwandelt,
hast mir das Trauergewand ausgezogen
und mich mit Freude umgürtet.
Darum singt dir mein Herz
und will nicht verstummen.
Herr, mein Gott,
ich will dir danken in Ewigkeit.“
(Ps 30,12-13)

 

Die Patres sind gerne für Seelsorge- und Beichtgespräche bereit.

Man melde sich direkt bei der Pforte oder per Telefon: 041 349 50 30.

Ich würde dich nicht suchen,
wenn du mich nicht schon längst gefunden hättest.
(Augustinus)

Möchten Sie Einzelexerzitien machen oder gar einen Exerzitienkurs in unserem Haus anbieten? Melden Sie sich unter 041 / 349 50 30. Ihre Anfrage wird gerne entgegen genommen.

Im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit bieten wir  „Exerzitien im Alltag“ an. Papst Franziskus schreibt zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit: „Um fähig zu sein, die Barmherzigkeit zu leben, müssen wir also zunächst auf das Wort Gottes hören. Das heißt, wir müssen den Wert der Stille wieder entdecken, um das Wort, das an uns gerichtet ist, meditieren zu können.“ In den Exerzitien schaffen wir Raum für die Stille, mitten im Alltag, um inne zu halten und Gottes Wort auf uns wirken zu lassen.

Mehr Informationen dazu siehe oben unter Angebote oder Veranstaltungen.

Über Pfingsten (13.-16. Mai 2016) finden die traditionellen Pfingstexerzitien statt. Mit Blick auf den Pilatus und den Vierwaldstättersee schöpfen wir Nahrung für unser christliches Leben. Wir hören Impulse zum Hl. Jahr der Barmherzigkeit, pflegen die Stille, haben Zeit für Spaziergänge und feiern Eucharistie – Danksagung.

Mehr Informationen dazu siehe oben unter Veranstaltungen oder unter folgender Adresse: Maria Hässig, Schädrütihalde 9, 6006 Luzern, maria.haessig(at)bluewin.ch

Gebetsanliegen

Wir beten in Ihren Anliegen

„Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott! (Phil 4,6)“

 

Wir beten täglich im Heiligtum für Kirche und Welt. Beim Mittagsgebet und bei der Vesper schliessen wir Ihre Anliegen besonders ein.

Ihr Gebetsanliegen können Sie ins unten stehende Formular schreiben und an uns Schönstatt-Patres schicken. Gerne vertrauen wir Ihr Anliegen der Gottesmutter an.

Geben Sie hier Ihr Gebetsanliegen ein

Über uns

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Über der Horwer Bucht, an wirklich prächtiger Lage, mit Blick auf Vierwaldstättersee und Pilatus, steht das Heiligtum der Schweizer Schönstattpatres.

Leben rund ums Heiligtum

Vor bald 40 Jahren – am 18. September 1977/2017 – wurde unser Heiligtum auf Berg Sion in Horw eingeweiht. Seitdem kommen Menschen zu uns, um einen Augenblick in der Kapelle zu beten, um Gott zu loben und ihm zu danken. Immer wieder mal sagen uns Besucher, wie dieser Ort eine besondere Ausstrahlung habe und wie sie gestärkt werden.

Dank der zentralen Lage innerhalb der Schweiz beherbergen Haus und Heiligtum immer wieder einzelne Personen und Gemeinschaften der Schönstattbewegung und darüber hinaus. Der Tagungsraum steht offen für Bildungsveranstaltungen und das Dachkafi mit wunderbarer Aussicht auf den See und den Pilatus lädt ein zu einem gemütlichen Zusammensein. Die schönen Spazierwege auf der Halbinsel Horw tragen das Ihre bei für einen erholsamen Aufenthalt. Von März bis August finden die Bündnisfeiern der regionalen Schönstattbewegung ebenfalls auf Berg Sion statt.

Zu den täglichen Gottesdiensten im Heiligtum kommen Besucher aus der Nachbarschaft. Auch die Anbetung am Sonntagnachmittag findet Anklang bei Stillesuchenden aus der nahen und weiteren Umgebung.

 

40 Jahre Heiligtum Berg Sion Horw

Im Jahre 1965 wurde in Schönstatt die Gemeinschaft der Schönstatt-Patres gegründet. Sie übernahmen die Dienste in der Schönstattfamilie, die früher die Pallottiner-Patres inne hatten. Die Schöntattpatres in der Schweiz wohnten ab dem 15.3.67 an der Krauerstrasse in Gerliswil. Ab Sommer 1969 suchten sie ein Gelände, um das Heiligtum und das Provinzhaus zu bauen. Aus ca. 50 Angeboten haben sie sich Ende 1970 für das Gelände Mättihalden in Horw entschieden. Das Gebiet sollte gemäss Gemeindeplanungen mit einer Höhenstrasse erschlossen und überbaut werden.

Am 21. Juni 1972 ist P. August Ziegler unerwartet auf Rigi Hochfluh an Herzversagen gestorben; er hatte sein Leben fürs Heiligtum angeboten. In diesem Jahr begann auch der Architektenwettbewerb. Anfangs 1973 erliess der Bund den dringlichen Bundesbeschluss zur Erhaltung der Landschaft um den Vierwaldstättersee. Unser Gelände kommt in die Schutzzone, in der es nur ausnahmsweise eine Bauerlaubnis geben kann.

In dieser «Sackgasse» reagierten die Patres spontan im Sinne des Liebesbündnisses: Sie wollten die Gottesmutter krönen und nach aussen künden. In dieser Zeit suchte die Generalleitung Mitbrüder, die sich in Burundi engagieren. Und so wurde das Bündnis konkret:

«Gottesmutter, wir engagieren uns in Burundi, und Du sorgst, dass wir dir das Heiligtum bauen können.»

Die Patres haben am 6.1.74 sich einstimmig für den Einsatz in Burundi ausgesprochen. Am 4.9.75 kamen P. Hüppi und P. Germann in Burundi an und stiessen zu P. Kistler, P. Landolt und P. Pfeiffer für  die seelsorgerlichen Dienste in der Pfarrei Mutumba und begannen mit dem Aufbau der Schonstatt-Bewegung. Nach langem Ringen wurde am 21.6.76 die Bahn frei für die endgültige Bauerlaubnis. Es war der 4. Todestag von P. Ziegler. Später hatte man entdeckt, dass zuvor am 4.9.75 auf dem Gewässerschutzamt eine Unterschrift gegeben worden war, die weitere Verhandlungen ermöglichte.

Nun begann das konkrete Planen. Bei allen äusseren, materiellen Vorbereitungen war die innere, geistliche Vorbereitung das Wesentlichste. Dafür steht der Grundstein, der am 19.6.77 gelegt wurde.

Er zeigt die führende Hand vom Himmel und die Worte «Sion Patris Patriae» d.h. Sion des Vaters für das Vaterland. Bruder Klaus war seit jeher Vorbild und Begleiter der Patres. Es war deutlich, dass dieses Heiligtum in Verbindung mit dem Ranft steht. So wie der Ranft durch Bruder Klaus zu einem «lebendigen Volksheiligtum» geworden ist, so möge auch das Sionsheiligtum für unsere Zeit und unser Land und darüber hinaus eine ähnliche Strahlkraft ausüben.

Hat sich dieser Wunsch, diese Bitte erfüllt? Ja, aber etwas anders als erwartet. Das Heiligtum in Horw ist ein «stilles Heiligtum» wie es jemand nannte, das von vielen einzelnen Pilgern besucht wird und als Ort einer besonderen geistlichen Atmosphäre erlebt wird.

Mit den Jahren ergab sich in Burundi eine Entwicklung, die jegliche menschliche Erwartung übertroffen hat. Mont Sion Gikungu ist zu einem grossen «lebendigen Volksheiligtum» geworden. Der Chronist schreibt: „Das Heiligtum von Gikungu mit vielen Besuchern täglich ist praktisch, bes. seit der grossen Pilgerkirche (2002), zum nationalen Marienheiligtum geworden (sonntäglich ca. 4000 Messbesucher, an Marienhochfesten 10-15‘000 Teilnehmer) Wir dürfen auf eine grosse schöpferische Resultante zurückschauen, die auch viele Opfer gekostet hat.“ In der Physik spricht man von „kommunizierenden Röhren*“: Ein Gleichnis für die Fruchtbarkeit dieses „stillen Heiligtums“ in unserem Land und seiner Bewegung (unsere Filialen/Externe: St. Gallen, Bern, Stavia, LS St.Michael Zug…) und über die Landesgrenzen hinaus (Polen, Kroatien, Österreich, Belgien Frankreich…)

P. E. Germann

*Als kommunizierende Röhren oder kommunizierende Gefäße bezeichnet man oben offene, aber unten miteinander verbundene Gefäße. Eine homogene Flüssigkeit steht in ihnen gleich hoch, weil die Schwerkraft und der Luftdruck konstant sind.   

40 Jahre Heiligtum Berg Sion Horw: Was ist seine Botschaft?

Unmittelbar nach Ausbruch des 1. Weltkrieges, am 18. Oktober 1914, gab es in Schönstatt am Rhein/D innerhalb der katholischen Kirche einen Neuaufbruch: „Die Apostolische Bewegung von Schönstatt“. Im 20. Jahrhundert entstand im Garten der Kirche eine neue Pflanzenart, die man heute „Neue Gemeinschaften und kirchgliche Bewegungen“ nennt. Schönstatt ist die älteste von ihnen und deren Pionier.

Der Pallottinerpater Josef Kentenich (1885-1968) hatte eine Intuition, die er seinen jungen Gymnasiasten, deren Spiritual er war, anvertraute: Wir haben um einen Gebets- und Meditationsraum gebeten und haben nun dafür diese verwahrloste, alte Friedhofskapelle bekommen. Wäre es nun nicht möglich, Maria, die Mutter Jesu, einzuladen, dass sie von hier aus wirken kann? Es ist mir, wie wenn Maria darauf eingehen wollte und ihrerseits uns einlädt: `Ja, gerne! Zeigt mir, dass Ihr mich liebt und Ihr werdet meine Liebe und Nähe im Übermass erfahren!`

Sie haben die göttliche Eingebung umgesetzt. Die Kapelle, die als Abstellraum für Gartengeräte diente, wurde sauber gemacht. Die jungen Männer begannen ihr Leben ernst zu nehmen. Sie vertrauten darauf, dass alle Arbeiten, alle ehrlichen Sorgen um den Nächsten, jede Tat der Liebe zu Gott, jede grossherzige Mühe, jede leidvolle Geduld …, von Gott angenommen wird, und dass Er ihre Hingabe verwendet, um Gutes zu wirken. (vgl. Papst Franziskus, Freude des Evangeliums Nr 279) Sie nannten es `Beiträge ins Gnadenkapital`.

Die Wirkung war und ist erstaunlich, Gott hat auf die Fürbitte Mariens alle Erwartungen übertroffen. Angefangen bei den jungen Männern in der Hölle des 1.Weltkriges bis heute, hat Maria Persönlichkeiten im Geiste Jesu geformt mit einem grossen Verantwortungsbewusstsein für Gesellschaft und Kirche.

Es gibt die Erfahrung ungezählter Menschen heute: Ja, Maria hat die Einladung der Gründer angenommen und sie nimmt auch die Einladung von uns heutigen Menschen an. Wo immer wir ihr unsere Liebe zeigen, wirkt sie `Wunder`, weniger körperliche als vielmehr `seelische Heilungen`. Sie hilft uns, uns zu formen zu glaubensstarken Persönlichkeiten, die von Jesus Christus Zeugnis geben.“ In dieser Tradition, in diesem Strom ist auch das Heiligtum Berg Sion in Horw, dem geistlichen Zentrum der Schönstatt-Patres entstanden.

Wie könnten wir heute das Geheimnis dieser Gründung, dieses Ortes umschreiben? Es ist die Erfahrung der „Gegenseitigkeit“, des „Zusammenwirkens von Himmel und Erde, von Göttlichem und Menschlichem“:

° Ich bringe Dir treu und selbstlos all mein Bemühen im Alltag,
° und Du Maria überraschest mich, wie Du Knoten lösest.

Im Laufe der Jahre ergab sich die volkstümliche Formel „Nicht ohne dich – nichts ohne uns“.

Ganz in diesem Sinne schreibt Papst Franziskus in „Die Freude des Evangeliums“: „Der Heilige Geist handelt wie er will, wann er will und wo er will; wir aber setzen uns ohne den Anspruch ein, auffällige Ergebnisse zu sehen. Wir wissen nur, dass unsere Hingabe notwendig ist. Lernen wir, in den zärtlichen Armen des Vaters zu ruhen, inmitten unserer kreativen und grossherzigen Hingabe. Machen wir weiter, geben wir ihm alles, aber lassen wir zu, dass er es ist, der unsere Mühen fruchtbar macht, wie es ihm gefällt.“  (Nr. 279)

40 Jahre nach der Einweihung dieses Heiligtums danken wir für die unerwartete, vielfältige Wirksamkeit Mariens vom Berg Sion aus:

  • Danken, dass sie uns in eine lebendige Beziehung zum dreifaltigen Gott führt: Wir dürfen Gottes vielgeliebte Söhne und Töchter sein und aus dieser Beziehung den Herausforderungen des Alltags im Geiste Christi begegnen und im Hl. Geist schöpferisch wirken.
  • Danken für die Vielen, die hier Mut und Orientierung für ihre Lebensaufgabe gefunden haben.
  • Danken auch für das, was von hier aus in Burundi gewachsen ist. Es ist ein geistliches Zentrum mit grosser Ausstrahlung entstanden, inmitten eines Volkes, das um Frieden und Freiheit ringt. (Siehe dazu den Beitrag „Wie kam es zum Berg Sion Horw“)

Schliesslich darf dieser Dank einmünden in die erneute gegenseitige Einladung:
Maria wir laden dich ein, nimm Wohnung in diesem Heiligtum und wirke unter uns! Mach dieses Heiligtum zu einem Ort, wo Menschen Gottes Nähe, Barmherzigkeit und Gemeinschaft erfahren können.
Wir hören Deine Antwort, die Einladung an uns:
`Ja, gerne! Schenkt mir eure Liebe und Hingabe und Ihr werdet die göttliche Nähe im Übermass erfahren!`.“

Das ist unser Wunsch: dass wir alle immer neu diesen Gnaden- und Wallfahrtsort aufsuchen, im Geiste oder direkt, und durch die Begegnung mit Maria und ihrem Sohn gestärkt werden.

Ihre Schönstatt-Patres

 

 

 

 

Gästeaufnahme und Veranstaltungen

Unsere Gästeräume stehen für Exerzitien, Tage der Zurückgezogenheit und Treffen offen, vorzugsweise für Priester, für die Schönstattbewegung, für Pfarreien und kirchliche Gruppen.

Wir haben einen grösseren Saal (Konzertbestuhlung 80 Personen), der unterteilt werden kann.

Wir haben 12 Gästezimmer mit fliessend Wasser, die z.T. doppelt belegt werden können (Bad, Dusche und WC in separaten Räumen).

Unsere Hauskapelle ist ein Ort für Eucharistiefeiern, Stille und Meditation.

In unserm Jugendzentrum haben wir ein Massenlager (24 Betten) mit Aufenthaltsraum(Kochgelegenheit), sanitären Anlagen und Spielplatz.

Unser Dachkafi steht allen Gästen zur Verfügung (Selbstbedienung).

Unser Haus ist nicht eingerichtet für Dauerbelegung. Veranstaltungen für Einkehr und Bildung haben Vorrang.

Im Juli/August ist unser Haus einige Wochen für Gäste geschlossen.

Der „Berg Sion“ soll weiterhin für viele ein Gnaden- und Wallfahrtsort, aber auch Begegnungsstätte sein.
Im Heiligtum sollen die Menschen auf die Fürbitte Mariens Gottes Nähe und Barmherzigkeit erfahren, und innerlich gestärkt und ermutigt werden, den christlichen Glauben weiter zu schenken.

Im Haus der Schönstatt-Patres gibt es verschiedene Bildungsangebote zu christlicher Lebensgestaltung, wo heutige Menschen befähigt werden, mitten im Wandel der Zeit im Bund mit Gott zu leben und aus dieser Gemeinschaft die Herausforderungen des Alltags zu meistern und aktiv Zeugnis von Jesus Christus zu geben.

Damit Heiligtum und Haus auf lange Sicht Ausstrahlung und Anziehungskraft bewahren und verstärken können, braucht es kreatives Mitwirken und Beiträge von vielen Seiten. Der Freundes-Kreis unterstützt und trägt dieses Anliegen.

Sind Sie interessiert, Näheres über den Freundes-Kreis Berg Sion zu erfahren?
Sind Sie interessiert, dem Freundes-Kreis beizutreten und nach Ihren Möglichkeiten zu unterstützen? (Sie erhalten den ‚Brief aus Horw‘ und alle relevanten Informationen.)

… dann wenden Sie sich an die Schönstatt-Patres: sionhorw@bluewin.ch / 041 349 50 30 

Sie können Sich vorstellen, in rechtlichen, ökonomischen oder bautechnischen Fragen Ihr Fachwissen und Ihre Erfahrungen beizusteuern. 
Sie sind interessiert, eine einem Aktiv-Kreis mitzuwirken? z.B. pastorale Angebote, Gebetskreis, Finanzierung, Unterstützung Burundi-Engagement, PR, Werbung …

… dann nehmen Sie gerne mit den Schönstatt-Patres Kontakt auf: sionhorw(at)bluewin.ch / 041 349 50 30 

 

Mehr über die Schönstatt-Patres erfahren Sie unter: Schönstatt-Patres

Unsere Adresse:

Schönstatt-Patres
Berg Sion
Mättihalde
CH-6048 Horw
Telefon: +41 41 349 50 30
Fax: +41 41 349 50 25
Email: sionhorw@schoenstatt.ch

P. HegglinP. Dr. phil. Werner Hegglin

Schönstatt-Pater
Schwerpunkte: Literatur und Philosophie
Leitung: Samstagsgespräche

 

P. Germann

P. Edwin Germann

Schönstatt-Pater
Schwerpunkte: Pilgern, Sakramente, Exerzitien, Theologie
Leitung: Pilgern, Exerzitien, Impulse zu aktuellen Themen aus Kirche und Welt u.a.m.

Hässig Royalbild

Dr. theol. Maria Hässig

Schönstatt-Mütterbund in der Schweiz
Schwerpunkte: Theologie, Erwachsenenbildung, Pädagogik nach P.J.Kentenich
Leitung: Pilgern, Exerzitien, Impulse zu aktuellen Themen aus Kirche und Welt, Singen bei der Krippe, besinnliche Eucharistiefeier u.a.m.

Vor bald 40 Jahren wurde unser Heiligtum auf Berg Sion in Horw eingeweiht. Seitdem kommen Menschen, um einen Augenblick in der Kapelle zu beten, um Gott zu loben und ihm zu danken. Immer wieder sagen uns Besucher, wie dieser Ort eine besondere Ausstrahlung habe und wie sie gestärkt werden.
Unser Provinzhaus hat offene Türen. Es ist ein Haus, wo sich Gruppen treffen und Einzelne zu Gesprächen kommen. Der Tagungsraum dient unseren Bildungsveranstaltungen (siehe unter Angebote) und das Dachkafi mit wunderbarer Sicht auf den See und den Pilatus lädt ein zu einem freundschaftlichen Zusammensein.
Auch in Zukunft soll der Berg Sion ein Ort der Gotteserfahrung sein, ein Ort der Gemeinschaft und auch ein Ort christlicher Bildung. Aus diesem Grund haben wir das „Projekt Berg Sion“ lanciert. Um unsere spirituellen Angebote und unsere Bildungsveranstaltungen zu realisieren und sie kostengünstig zu halten (freie Kollekte, niedrige Kurskosten), sind wir auf Spenden angewiesen. Wir sind dankbar für jeden Beitrag.

Spenden für das „Projekt Berg Sion“ richten Sie an:
Verein Auxilium
Schönstatt-Patres
Berg Sion
6048 Horw
PC: 61-498375-4
IBAN: CH69 0900 0000 6149 8375 4

Spenden für Schönstatt-Patres allgemein (Priesterausbildung etc.) oder für Burundi, Nigeria oder Polen richten Sie an:
Verein Auxilium
Schönstatt-Patres
Berg Sion
6048 Horw
PC: 60-14377-2
IBAN: CH34 0900 0000 6001 43772

 

Wir danken herzlich der Stiftung Elsener Gut und der  Schweizer Seelsorgestiftung für Ihre Spenden für das „Projekt Berg Sion“.

So gelangt man zum Sionsheiligtum in Horw

Adresse:
Schönstatt Patres
Berg Sion
Mättihalde
6048 Horw

Google Map: https://www.google.com/maps/place/Berg+Sion,+6048+Horw,+Schweiz

Mit dem Auto: In Horw beim Kreisel Wegscheide die Richtung Kastanienbaum einschlagen, nach etwa einem Kilometer rechts abbiegen (Wegweiser «Berg Sion»), der asphaltierten Strasse folgen bis zum Parkplatz (Schotter). Nach dem Parkplatz nach rechts und gleich wieder links über eine Kuppe. Dann unten nach rechts (Wegweiser).

Öffentliches Verkehrsmittel: Ab Bahnhof Luzern mit dem Bus 20 nach Horw bis Haltestelle «Rank», dann dem See entlang gehen Richtung Kastanienbaum bis zur Winkelkapelle, dann links abbiegen, gleich rechts halten, die Strasse bergauf gehen, nach etwa 50 Meter einem kleinen Strässlein links folgen.

Eine zweite Möglichkeit zu Fuss: in Horw bei Kirche und Friedhof dem (steilen) Weg mit Kreuzwegstationen nach oben folgen. Oben angelangt ist der beschilderte Parkplatz sichtbar. Beim Parkplatz zuerst rechts, dann links abbiegen. Der geteerten Strasse entlang bis zum Haus gehen.

Plan Horw Übersicht pdf

Übersichtsplan Berg Sion Horw

 

Berg Sion Horw